Blue Devils Weiden gehen motiviert ins LokalduellHeimderby gegen die Selber Wölfe

(Foto: Blue Devils Weiden)(Foto: Blue Devils Weiden)
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 „Nochmals eine Schippe drauflegen“, das forderte Devils-Coach Ken Latta am vergangenen Wochenende von seiner Mannschaft und sie hat die Forderung nahezu perfekt umgesetzt. Am Freitagabend wurde der Favorit aus Rosenheim niedergerungen und am Sonntag ein wichtiges Spiel in Höchstadt zugunsten der Blue Devils entschieden. Aufgrund des Deutschland-Cups sind die Blue Devils an diesem Wochenende nur einmal gefordert und zwar am Freitagabend gegen den Rivalen aus Selb. Verzichten muss Ken Latta auf Verteidiger Adrian Klein, der zur U17-Nationalmannschaft eingeladen wurde. Des Weiteren sind einige Spieler angeschlagen. Wer am Freitag beim Derby im Kader steht, entscheidet sich erst kurzfristig. Das Duell mit den Selber Wölfen bedarf keiner besonderen Erklärung, war es doch in den zurückliegenden Partien von Emotionen, Einsatz und Wille geprägt. Die knappe Niederlage der Blue Devils im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison dürfte jedoch zusätzliche Motivation für die Blue Devils sein, auf dem Eis einen harten, aber jederzeit fairen, Kampf um jeden Zentimeter Eis zu führen.

Sechs Siege in Folge – Tabellenplatz zwei: Die Selber Wölfe haben seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Blue Devils Mitte Oktober nur das direkt anschließende Auswärtsspiel in Memmingen verloren. Die Mannschaft von Trainer Henry Thom hat trotz fortgeführter personeller Probleme durch Verletzungen zuletzt überzeugende Leistungen auf das Eis gebracht. Am vergangenen Sonntag gelang den Wölfen ein Auswärtssieg nach Verlängerung beim Tabellenführer aus Deggendorf. Das Powerplay der Selber Wölfe ist mit 21 Prozent Erfolgsquote aktuell das siebtbeste der Oberliga Süd. Die Blue Devils rangieren mit 10,3 Prozent auf Rang elf. Vielleicht kommt das Spiel am Freitag gerecht zur rechten Zeit, um diese Quote positiver zu gestalten?! Denn die Selber Wölfe sitzen im Vergleich zu den Blue Devils deutlich öfter auf der Strafbank: Selb nimmt im Schnitt 12 Strafminuten pro Partie, die Blue Devils nur 7,4 (Ligabestwert). In Unterzahl steht Selb bei 74 Prozent, die Blue Devils haben mit 88 Prozent den zweitbesten Wert der Oberliga Süd und verteidigen das Tor in Unterzahl bravorös. Der in Selb bekannte kleine Kader bringt auch in dieser Saison eine erfolgreiche Mannschaft hervor. Die Neuzugänge Richard Gelke (7 Tore, 14 Assists) und Christoph Kabitzky (6 Tore, 8 Assists) haben sich nahtlos in das bestehende Mannschaftsgefüge integriert. Mit Ian McDonald (8 Tore, 14 Assists) und Charly Graaskamp (9 Tore, 8 Assists) verfügen die Wölfe zudem über zwei offensivstarke Kontingent-Stürmer. Zuletzt kehrte Verteidiger Dominik Kolb aus Bad Tölz nach Selb zurück.

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