Black Hawks scheitern an Agricola

Black Hawks scheitern an AgricolaBlack Hawks scheitern an Agricola
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Dabei hatte alles so gut begonnen. Die Nebelschwaden, die einige unverbesserliche Deggendorf-Fans mit dem Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion verursacht hatten, waren noch nicht ganz verzogen, da eröffneten die Black Hawks mit einem Doppelschlag den Torreigen. In der dritten Minute eroberte Martin Piecha den Puck in der neutralen Zone, spielte tief auf Jakub Wiecki, der passt geschickt zurück vor das Tor und Ibrahim Weißleder netzt zum 1:0 ein. Stadionsprecher Oliver Czapko hatte den Treffer noch nicht zu Ende zelebriert, da schlug es im Tor von Sandro Agricola erneut ein. Nach Bullygewinn im Angriffsdrittel drehte sich Daniel Bucheli einmal um die eigene Achse und versenkte den Puck zum 2:0. Die Black Hawks mit einem Traumstart.

Doch völlig unnötig ließ die Mannschaft von Jukka Ollila Deggendorf zurück ins Spiel kommen. In der sechsten Minute, eine Strafe gegen Passau war bereits angezeigt, griff niemand Simon Maier an, der legt quer auf den alleingelassenen Patrick Geiger und der verkürzt auf 2:1. Wenig später dann doch die erste Strafe gegen Passau. Fire brachte in Überzahl nur einen einzigen Schuss auf Martin Cinibulks Tor zustande, aber auch Martin Piecha scheiterte bei einem Konter an Sandro Agricola. Passau war kaum wieder komplett, da fiel der Ausgleich. Michael Schöppl gab von der blauen Linie einen scheinbar harmlosen Schuss ab, doch Cinibulk war die Sicht versperrt und er griff daneben. Dann aber das erste Powerplay für Passau. Bucheli und Neuzugang Bastian Krämmer hatten beide die erneute Führung auf dem Schläger, aber Agricola hielt seinen Kasten sauber und wuchs mit jeder gelungenen Parade weiter über sich hinaus. So scheiterten wenig später auch Stephan Stiebinger und Jakub Wiecki am Deggendorfer Goalie. Sein Gegenpart auf Passauer Seite musste in diesem Drittel nur noch einmal gegen Ex-Hawk Christian Neuert eingreifen. So ging es mit dem unglücklichen Unentschieden in die erste Pause.

Auch im Mittelabschnitt das gleiche Bild. Passau stürmt, findet aber in Agricola seinen Meister. Einer der wenigen Deggendorfer Entlastungsangriffe brachte die Gäste dann sogar in Führung. Ein Schuss von Stefan Ortolf wurde noch abgefälscht und landete so im Passauer Tor. Die Black Hawks ließen sich nicht beirren und stürmten weiter. Doch auch Martin Piecha und Igor Bacek konnten bei besten Chancen Agricola nicht überwinden und so blieb es bis zum Ende des Drittels bei der Deggendorfer Führung. So blieb es auch im Schlussabschnitt. Selbst in zwei Überzahlsituationen blieb der Fire-Goalie unüberwindbar und die Hawks zeigten Nerven. Mit jeder Parade wurden die Hawks-Stürmer unsicherer und versuchten es nun mit der Brechstange, aber ohne Erfolg. Der blieb auch aus, als Jukka Ollila eine gute Minute vor dem Ende seinen Goalie Cinibulk vom Eis nahm und durch einen zusätzlichen Stürmer ersetzte. „Heute kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben fast nur auf ein Tor gespielt, aber Sandro Agricola hat einen Sahnetag erwischt. So ist dieser Sport nunmal“, so ein sichtlich enttäuschter Jukka Ollila nach dem Spiel.   

Tore: 1:0 (2:41) Ibrahim Weißleder (Jakub Wiecki, Martin Piecha), 2:0 (2:53) Daniel Bucheli (Stephan Stiebinger), 2:1 (5:02) Patrick Geiger (Daniel Möhle, Simon Maier/6-5), 2:2 (7:19) Michael Schöppl (Christian Retzer), 2:3 (23:57) Stefan Ortolf (Patrick Geiger, Benjamin Frank). Strafen: Passau 8, Deggendor 14. Zuschauer: 1500 (ausverkauft).

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