Big Points stehen auf dem SpielSelber Wölfe streben Revanche gegen den EC Peiting an

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Zwei Spiele brachten denn Wölfen am vergangenen Wochenende drei der sechs Punkte ein. Ungefähr so lässt sich auch die Gefühlswelt von VER-Trainer Henry Thom zusammenfassen: „Ich habe drei gute und drei schlechte Drittel meiner Mannschaft gesehen. Zwei von diesen schlechten haben wir uns in Peiting geleistet. Was dabei rauskommt, haben wir gesehen. Gegen Landshut waren wir nur am Anfang etwas vom Dampf der Gäste überrascht. Am Ende war es ein grandioser Abend mit verdienten drei Punkten. Diese Moral, diesen Teamgeist und vor allem diese Konzentration aus unseren letzten beiden Dritteln müssen wir mit ins Wochenende nehmen.“ Denn der direkte Vergleich mit Peiting und Landshut bedeutet auch, dass für die verbleibenden acht Spieltage wichtige Weichen gestellt werden können.

Peiting liegt momentan mit 68 Punkten auf Platz fünf, zwölf Punkte hinter den Wölfen auf Platz drei. Thom: „Klar wissen wir, dass uns ein Sieg ein sattes Polster von 15 Punkten auf Peiting ermöglicht. Aber genau das muss aus den Köpfen raus. Wir dürfen nur auf uns schauen. Im Moment sind wir Dritter mit drei Punkten Rückstand auf Rosenheim. Möglich ist also alles, von Platz sechs bis Platz eins.“

Welche Stellschrauben gedreht werden müssen, dass die Revanche gegen den EC Peiting gelingt, ist Thom indes klar: „Solche Tage wie in Peiting gibt es nun mal. Zuhause darf uns das nicht passieren. Auch wenn Peiting auswärts wahrscheinlich noch gefährlicher ist als zuhause. Sie lieben das Konterspiel, es liegt ihnen nicht so sehr, selbst das Spiel aufziehen zu müssen. Das müssen wir immer im Kopf haben. Wir dürfen das Forechecking nicht übertreiben und nicht blind nach vorne spielen.“

14 Spiele hat es seit dem Abstieg des EV Landshut in die Oberliga gegen die Wölfe gegeben. Sechsmal gingen die Wölfe als Sieger vom Eis, achtmal der EV Landshut (40:57 Tore). In Landshut gab es für die Wölfe allerdings nur ein einziges Mal, im Oktober 2016 (3:1), Punkte. „Landshut geht´s da genauso. Sie haben in Selb bisher auch nur zwei Mal gewonnen. Der Gutenbergweg ist eine Festung, keine Frage. Und der EVL ist eine brandgefährliche Mannschaft, die bundesweit zu den TopFünf in der Oberliga gehört. Wenn du da was holen willst, muss alles passen. “

Mit einem Sieg in Landshut wäre ein Platz unter den Top Vier in mehr als greifbare Nähe gerückt. „Eins nach dem anderen. Die Trauben hängen hoch in Landshut und Landshut will den Platz an der Sonne. Wir sollten tunlichst nicht auf Tabelle schauen, sondern auf unsere Füße“, so Thom.

Niklas Deske wird ins Tor zurückkehren, Konstantin Kessler laboriert nach wie vor an den Folgen seiner Gehirnerschütterung. Ob Kümpel oder #Deske das Tor hüten werden, entscheidet sich kurzfristig.

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