Bayreuther Tiger haben die beiden Wolfsrudel im VisierEHC Bayreuth

Bayreuther Tiger haben die beiden Wolfsrudel im VisierBayreuther Tiger haben die beiden Wolfsrudel im Visier
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Zuerst geht am Freitag die längste Reise der Liga zu den Wölfen Freiburg (Bully um 20 Uhr), während am Sonntag wie gewohnt um 18 Uhr das ewig junge erste Oberfrankenderby der Saison gegen die Selber Wölfe ansteht.

Eine Rechnung offen haben die Wagnerstädter noch mit dem EHC Freiburg. Im ersten Spiel der noch jungen Saison, gerade einmal vor zwei Wochen, gaben die Gelb-Schwarzen eine 2:0-Führung in den letzten 18 Sekunden noch her und mussten in der Overtime gar noch eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Die Südbadener belegen in der zugegeben noch nicht aussagekräftigen Tabelle nach fünf Spieltagen mit elf Punkten den dritten Rang. Das Team des letztjährigen Regensburger Trainers Leos Sulak setzt einerseits auf die sehr gute Nachwuchsarbeit – viele Spieler haben beim EHC das Schlittschuh-Laufen gelernt – andererseits auch auf Kontinuität. Der vorhandene Kader wurde nach dem guten Abschneiden in der vergangenen Saison nur punktuell verstärkt. Aus der 2. Liga kamen mit Appel, Salzer und Vavrusa drei Hochkaräter, die mit den Kapitän Vozar und den erfahrenen Frank, Kästle und Bruckmann die jungen Wilden wie Linsenmaier, Kunz und vielen anderen führen soll. Mit Goalie Mathis verfügen die Breisgauer über einen hervorragenden Rückhalt

Bayreuth und Selb – zwei Wörter, die alle oberfränkische Herzen schneller schlagen lassen, jedenfalls, wenn sie Eishockeyfans sind. Seit Wochen, ja seit Monaten elektrisiert die Region wieder das Duell der beiden Clubs. Die Rivalität hat sich über Jahre und Jahrzehnte entwickelt und durch das häufige Zusammentreffen der beiden Clubs in den verschiedenen Ligen traditionell erhalten. Es geht eigentlich nicht nur um drei Punkte, sondern vor allem um Nummer 1 in Oberfranken.

Die sportlichen Ziele der beiden Kontrahenten könnten nicht unterschiedlicher sein. Während der VER Selb nach der letztjährigen Vizemeisterschaft auch wieder die Top 4 der Oberliga Süd anstrebt, wären die Bayreuther Kufenflitzer als Aufsteiger mit dem aktuellen siebten Rang am Schluss der Hauptrunde hochzufrieden.

Die Selber konnten mit den Kanadiern Mudryk und Piwowarczyk sowie mit Geisberger die Topscorer der vergangenen Saison halten und mit Moosberger, der in der vergangenen Saison bereits als Förderlizenzspieler 18 Spiele bestritt, und dem erfahrenen Fiedler (303 Oberliga- und 115 Zweitligaspiele, zuletzt Löwen Frankfurt) zwei Hochkaräter dazugewinnen. Neben Routinier und Allrounder Dan Heilman ragen Schadewaldt und Neuzugang Travis Martell (Crimmitschau, 2. Liga) in der Defensive heraus. Und im Tor steht mit dem Finnen Marko Suvelo ein Könner seines Fachs, der mit Backup Kümpel das Goalie-Gespann bildet.

Die Favoritenrolle liegt klar bei den blau-weißen Wölfen, aber Derbys haben bekanntermaßen ihre eigenen Gesetze, und in der Außenseiterrolle lässt sich gut leben. Das mussten die Selber auch bei den letzten Aufeinandertreffen der beiden Clubs in der Bayernliga erleben, als die Tigers bei ähnlichen Voraussetzungen in vier Partien dreimal als Sieger vom Eis gingen. Bangemachen gilt also trotz der enormen spielerischen Vorteile nicht. Wer die beiden Top-Sturmreihen der bärenstarken Hochfranken-Offensive halbwegs in den Griff bekommt, hat auch seine Möglichkeiten.

Motivieren muss Trainer Waßmiller seine Schützlinge nicht, besonders Dennis Thielsch und der Trainer selbst schnürten ja auch einige Jahre die Schlittschuhe für den oberfränkischen Konkurrenten. Aber sein Augenmerk gilt zuerst dem Spiel am Freitag. „Erst einmal konzentrieren wir uns ganz auf das Spiel in Freiburg. Wenn wir das erledigt haben, werden wir voll motiviert an die Aufgabe gegen Selb herangehen.“ Verzichten müssen die Tigers weiterhin auf Tom Pauker, während Nicolas Sievers in dieser Woche in das Training eingestiegen ist. Ob es schon für einen Einsatz reicht, werden die Trainingseindrücke zeigen.

Die Fans beider Lager fiebern dem Klassiker schon lange entgegen. Eine große Zuschauerkulisse wird zu diesem Eishockeyfest in der Wagnerstadt erwartet, die Sitzplätze sind bereits so gut wie ausverkauft. Auch aus der Porzellanstadt wird wieder mit einem stattlichen Anhang gerechnet. „Westböhmen“ gegen „Bindlach-Süd“ (Bezeichnungen aus dem Forum beider Vereine) mobilisiert also wieder die Massen.

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Oberliga Süd Hauptrunde

Freitag 29.10.2021
EC Peiting Peiting
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Deggendorfer SC Deggendorf
Starbulls Rosenheim Rosenheim
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ECDC Memmingen Memmingen
Höchstadter EC Höchstadt
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SC Riessersee Riessersee
EHF Passau Black Hawks Passau
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HC Landsberg Riverkings Landsberg
Blue Devils Weiden Weiden
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EV Füssen Füssen
Eisbären Regensburg Regensburg
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EV Lindau Lindau
Sonntag 31.10.2021
ECDC Memmingen Memmingen
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Blue Devils Weiden Weiden
EV Lindau Lindau
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EC Peiting Peiting
SC Riessersee Riessersee
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EHF Passau Black Hawks Passau
EV Füssen Füssen
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Höchstadter EC Höchstadt
HC Landsberg Riverkings Landsberg
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Eisbären Regensburg Regensburg
Deggendorfer SC Deggendorf
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Starbulls Rosenheim Rosenheim