Bad Tölz und Selb die letzten HauptrundengegnerDeggendorfer SC

Bad Tölz und Selb die letzten HauptrundengegnerBad Tölz und Selb die letzten Hauptrundengegner
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In den beiden letzten Partien am Freitag in Bad Tölz und am Sonntag (18.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen den Meister aus Selb geht es für Fire nur noch um die Ehre. Der Gegner in den Play-downs wird entweder Weiden oder Schweinfurt heißen, je nach dem, ob man dem EV Regensburg Platz neun noch streitig machen kann.

Allerdings hat Deggendorf Fire auch in dieser Saison die Teilnahme an der Play-off-Runde verpasst. Wie schon letztes Jahr, so spielten auch heuer die Erding Gladiators eine entscheidende Rolle, denn die Niederlage im direkten Vergleich mit dem Gegentor in der 59. Minute dürfte trotz vieler Anläufe auf Platz 8 der Knackpunkt im Saisonendspurt gewesen sein. Nun geht es gegen die Tölzer Löwen und die Selber Wölfe nur mehr um die „goldene Ananas“. Aber trotz des Spielens für die Statistik möchte sich Fire anständig von seinen Fans verabschieden und Selbstvertrauen für die am 28. Februar beginnenden Play-downs tanken.

Am Freitag sieht man sich mit Bad Tölz einem Gegner gegenüber, der die Qualifikation für die Aufstiegsrunde längst in trockenen Tüchern hat. Im Fernduell mit dem EHC Bayreuth geht es für die „Buam“ nur noch um Platz 3, bei drei Punkten Vorsprung sollte Tölz dieses Vorhaben in die Tat umsetzen können. Bad Tölz wird also voll bei der Sache sein, denn im günstigsten Falle winkt dann ein Derby gegen den EC Peiting auf die Löwen. Dies macht es die Aufgabe für Fire nicht leichter, die bis zuletzt immer wieder auf Platz 8 hoffen, aber in den entscheidenden Partien keine „Big Points“ landen konnten. Für die Benda-Truppe gilt nun, alle Konzentration auf die Spiele in der Abstiegsrunde zu legen, ein couragierter Auftritt im Oberland wäre die beste Einstimmung dafür.

Denn schließlich gibt am letzten Spieltag der frisch gebackene Meister aus Selb seine Visitenkarte in Deggendorf ab (Sonntag, 18.30 Uhr). Die Holden-Schützlinge feierten die Meisterschaft in beeindruckender Manier, die Konstanz der Wölfe nötigt Respekt ab. Natürlich kann man sich in Selb auf die Paradereihe um Mudryk, Geisberger und Piwowarczyk verlassen, die vor dem letzten Wochenende gemeinsam 245 Scorerpunkte sammeln konnten. Schafft es eine Mannschaft, diese Reihe annähernd aus dem Spiel zu nehmen, stehen immer noch Spieler wie Fiedler, Heilman oder der Shooting-Star Achim Moosberger parat, die für die entscheidenden Tore sorgen. Die Selber Wölfe gehören in dieser Form sicher zum Favoritenkreis für den Aufstieg in die DEL 2.

In der Abstiegsrunde kann man dagegen keinen Favoriten ausmachen, denn hier dürften die Nerven eine wichtige Rolle spielen und viel wird von der Tagesform abhängen. Auf alle Fälle kann Deggendorf Fire dabei aber mit einem Heimspiel beginnen. Wenn man am 28. Februar begrüßen kann, steht noch nicht fest. Die möglichen Gegner heißen Weiden oder Schweinfurt, wobei man gegen die Unterfranken alle Spiele mit dem gleichen Ergebnis gewinnen konnte (4:3). Gegen die Blue Devils aus Weiden gewann man beide Heimspiele klar, genauso deutlich zog man aber in der Oberpfalz den Kürzeren. Die Gewinner der ersten Play-down-Runde, die übrigens im Best-of-Five-Modus ausgetragen wird, haben sich sportlich für die neue Saison in der Oberliga Süd qualifiziert. Für die Verlierer geht das große Zittern weiter. In Deggendorf hofft man, dass man sich in der ersten Runde durchsetzen und einen Schlussstrich unter diese Saison setzen kann.

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