Auch Petr Gulda verlässt den EHC WaldkraiburgNiederlage gegen den EC Bad Kissingen

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Nach dem 2:9 beim EHC Klostersee am Freitag war bei den Löwen für Sonntag eigentlich Wiedergutmachung angesagt und zumindest zu Beginn der Begegnung gegen den Tabellenvierten der Bayernliga-Vorrunde sah es auch noch gut aus. Denn Nico Vogl traf früh zur Führung für die Hausherren (03:38). In der Folge ließen sich die Löwen aber vermehrt den Schneid abkaufen von den Gästen aus Unterfranken und der Deutsch-Tscheche Jakub Revaj, der im Sommer aus Höchstadt zu den Wölfen gekommen war, traf noch vor der ersten Pause zum verdienten Ausgleich (16:19).

Das zweite Drittel ging dann komplett an die Gäste und die Löwen müssen sich vorwerfen lassen hier die Partie aus der Hand gegeben zu haben. Früh vergab der Deutsch-Russe Anton Seewald aus aussichtsreicher Position die Führung für die Gäste (26. Minute), neun Minuten später rettete EHC-Keeper Korbinian Sertl der Pfosten gegen den Deutsch-Kanadier Kevin Marquardt. Nur Sekunden später aber die verdiente Führung für die Gäste durch den Deutschen mit weißrussischen Wurzeln, Anton Zimmer. Die Hausherren bekamen die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und Zimmer schlug zu (35:35). Nur 85 Sekunden später dann die Vorentscheidung: Marquardt traf zum 3:1 (37:00). Die Trainer der Löwen, Alex und Sergej Piskunov nahmen ihre Auszeit und versuchten, das Team wieder auf Kurs zu bringen, doch die beste Chance im Rest des zweiten Drittels hatten die Gäste mit Christian Masel, der aber nur den Pfosten traf.

Im Schlussabschnitt hatte Nico Vogl dann früh die Chance mit seinem zweiten Tor zu verkürzen, doch fehlte im Abschluss die Genauigkeit. Anschließend häuften sich wieder die Fehler, wegen sechs Mann auf dem Eis setzte es für die Löwen eine Strafzeit, das eigene Powerplay verdiente sich das Prädikat harmlos, wobei diese Formulierung noch zu gefährlich klingt. Neuzugang Povilas Verenis verkürzte per Abstauber in den Schlussminuten zwar noch auf 2:3 (54:46) und in der letzten Minute wurde Keeper Sertl durch einen weiteren Angreifer ersetzt, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.

Nach dem Spiel wurde den Verantwortlichen der Löwen mitgeteilt, dass auch Petr Gulda die Industriestädter verlassen wird. Der 28-Jährige Allrounder, der als Verteidiger im Sommer vom EHC Timmendorfer Strand gekommen und auch in der Offensive eingesetzt worden war, hat in 32 Spielen der Oberliga-Hauptrunde drei Tore erzielt und weitere 16 Treffer vorbereitet. In den beiden bisherigen Spielen der Verzahnung war er punktlos geblieben.

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