Appel erlöst FreiburgEHC Freiburg

Appel erlöst FreiburgAppel erlöst Freiburg
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Im ersten Drittel begannen die Hausherren eher nervös und kamen nicht so richtig in Gang. So gaben die weitaus stärker eingeschätzten Freiburger den Gästen sehr viel Raum, ihr eigenes Spiel aufzubauen. Diesen Raum nutze Simon Maier in der zehnten Spielminute zum 0:1 aus Freiburger Sicht. Den Freiburgern gelang wenig, was auch daran lag, dass sich die Deggendorfer vehement gegen die Angriffe wehrten. Zum Ende des ersten Drittels wurde die Partie auch etwas ruppiger. Auslöser war ein hoher Stock vom Deggendorfer Peter Stern gegen Jakub Wiecki. Dieser konnte nach kurzer Behandlung zwar weiterspielen, eine Strafe verhängte Schiedsrichter Hatz jedoch nicht. So stauten sich ein paar Emotionen auf. Mit der Pausensirene gab es dann noch eine kleine Rangelei zwischen Vavrusa und Benda jr.

Im zweiten Abschnitt spielten die Wölfe dann aber endlich so, wie man es aufgrund ihrer Tabellensituation erwartet hatte. Sie hatten jedoch nach wie vor mit vielen kleinen Ungenauigkeiten zu kämpfen. Insbesondere kamen in dieser Phase zu wenig präzise Schüsse aufs Gästetor. Es wurde zwar viel geschossen, aber eben am Tor vorbei. Die Freiburger bauten bei ausgeglichenem Kräfteverhältnis immer wieder ein Powerplay auf. Deggendorf wartete an der blauen Linie und beschränkte sich über weite Strecken darauf, nur den Puck aus der eigenen Zone zu bringen. In der 27. Minute wurde die Fans in der Halle dann von David Appel erlöst, der nach Vorabeit von Vozar und Kunz den Ausgleich erzielte. Trotz drückender Überlegenheit gelang in diesem zweiten Abschnitt kein weiteres Tor.

Das Schlussdrittel musste also die Entscheidung bringen. Die Freiburger Wölfe ließen keinen Zweifel daran, dass sie nun unbedingt gewinnen wollten und schnürten die Gäste regelrecht in deren Verteidigungszone ein. Doch im Deggendorfer Tor stand Albrecht ein Mann, der aus  Freiburger Sicht immer mehr zum Spielverderber mutierte. Mit dem Glück des Tüchtigen wehrte er alles ab, was aufs Tor kam. Für die Freiburger ein Fluch, für das eigene Team derjenige, der das Unentschieden über die Zeit rettete und so maßgeblich zum Punktgewinn beitrug.

So war es also nicht das Schlussdrittel sondern die Overtime, in der nun die Entscheidung fallen sollte. Nach knapp drei Minuten war es dann erneut David Appel, der für die Hausherren traf und somit den Zusatzpunkt in Freiburg behielt. Die Zuschauer sahen ein wirklich tolles Eishockeyspiel, bei dem Freiburg einen Punkt verloren und Deggendorf einen Punkt gewonnen hat.

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