Am Freitag kommt Peiting nach Lindau, am Sonntag geht es nach Rosenheim Der Tabellenführer zu Gast im Eichwald

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Am Freitag, 1. März, um 19.30 Uhr kommt niemand geringerer als der Tabellenführer EC Peiting ins Eichwaldstadion. Zum nächsten Auswärtsspiel am 3. März um 17 Uhr reisen die Islanders zu den Starbulls Rosenheim.

Am Freitag kommt der „Angstgegner“ der EV Lindau Islanders dieser Saison an den Bodensee, der Tabellenführer EC Peiting. Die Islanders stellen sich in Lindau der ersten Topmannschaft des Wochenendes im Spiel gegen die von Ex-Islanders und Meistercoach Sebastian Buchwieser trainierten Peitinger. Der Vertrag von Buchwieser wurde am letzten Wochenende gerade um zwei weitere Jahre verlängert. Die Spiele in der Hauptrunde gegen Peiting waren immer klare Angelegenheiten. Das erste Spiel in Lindau verloren die Islanders am zweiten Spieltag mit 0:5. Trotz teils guten Angriffsversuchen scheiterten sie meist am Abschluss oder dem Torwart. Beim Spiel in Peiting verlor die Mannschaft um Chris Stanley nach einem blutleeren Auftritt zu Recht mit 0:4. Beim erneuten Aufeinandertreffen in Lindau, schafften es die EV Lindau Islanders bei der verdienten 2:6-Niederlage immerhin endlich mal Tore gegen die Oberbayern zu erzielen. Dies gelang auch beim letzten Spiel der Hauptrunde am Dreikönigstag in Peiting, allerdings hagelte es damals eine haushohe 1:8-Klatsche für die Islanders. In der Meisterrunde aber war das Spiel in Peiting eine knappe Angelegenheit. Die Islanders hielten das Spiel sehr lange offen, mussten sich aber nach einem Empty-Net Treffer kurz vor Ende der Partie mit 1:3 geschlagen geben.

Die stärksten Spieler im Team der Peitinger sind Topscorer Milan Kostourek, sowie der Dreh- und Angelpunkt im Peitinger Spiel Kapitän Anton Saal und der Stürmer Ty Morris. Zusammen erspielten sich die drei schon 217 Scorerpunkte, weshalb man auf dieses Trio ganz besonders aufpassen sollte. Aber auch dem Rest des Teams, unter anderem Ex-Islanders Stürmer Marko Babic, darf nie zu viel Raum gelassen werden. Diesen nutzen die Oberbayern ansonsten eiskalt aus, was die EV Lindau Islanders in dieser Saison schon sehr häufig zu spüren bekamen. Sieben der letzten acht Partien in der Oberliga konnten die Oberbayern für sich entscheiden. Einzig gegen die Indians aus Memmingen mussten sie eine überraschend deutliche 1:6-Niederlage hinnehmen. Die Peitinger befinden sich, lt. eigener Aussage in einer Rekordsaison, was die Stärke des Gegners zusätzlich unterstreicht. Als erste Mannschaft der Oberliga konnten sie die 100 Punkte knacken und bereits über 200 Tore erzielen. Um den aktuell wichtigen achten Tabellenplatz der EV Lindau Islanders zu festigen und zu verteidigen, müssen die Spieler alles geben. Dass Lindau gegen Mannschaften wie Regensburg und Peiting dagegenhalten kann, zeigten die Islanders vor kurzem beim Gastspiel in der Domstadt sowie beim Hinspiel bei den Oberbayern. Genau an diese Leistung müssen Sie anknüpfen. Deshalb wird die Mannschaft um Kapitän Andreas Farny die Tugenden und das Selbstvertrauen aus den letzten Spielen mitnehmen und sich dementsprechend pushen. An einem perfekten Tag ist es vielleicht auch möglich endlich mal gegen den sogenannten „Angstgegner“ punkten zu können, denn irgendwann muss auch dieser fällig sein.

Die Mannschaft der EV Lindau Islanders hofft beim Topspiel am Freitag im Eichwald auf eine grandiose Zuschauerkulisse, denn mit den Leistungen des letzten Wochenendes haben sich die Spieler das mehr als verdient. Dass die Zuschauer gegen die „Großen“ der Liga ein entscheidender Faktor sein können, konnte in dieser Saison im Eichwald schon öfter beobachtet werden. Mit einem Sieg gegen eine der Topmannschaften der Liga, können die Lindauer die Qualifikation für die Play-offs fast nicht mehr verlieren. Allein deshalb lohnt es sich schon, am Freitag ins Stadion zu kommen.

Zu den Starbulls Rosenheim reisen die EV Lindau Islanders, am Sonntag. Momentan liegen die Oberbayern auf dem nach unten abgesicherten vierten Tabellenplatz der Oberliga Süd, mit elf Punkten Rückstand auf Platz drei und 15 Punkten Vorsprung auf Platz fünf. Um sich nach oben zu orientieren und die Landshuter noch abzufangen, müsste es für die Starbulls in den kommenden Spielen herausragend laufen. Die Bilanz der Spiele zwischen Rosenheim und Lindau spricht nach den bisherigen Begegnungen knapp für die Starbulls. Im ersten Spiel der Saison unterlagen die Islanders mit 3:5 in Rosenheim. Die EV Lindau Islanders führten zwar nach dem ersten Drittel bereits 3:1, konnten diesen Vorsprung aber nicht ausbauen, sondern kassierten vor Ende des zweiten Drittels noch den Ausgleich zum 3:3. Im letzten Drittel waren die Starbulls überlegen und konnten noch zwei Tore zum Endstand von 5:3 erzielen. Das Spiel Anfang November in Lindau, verloren die Islanders am Ende einer Serie von fünf Spielen in zehn Tagen mit 1:4. Konnten sie bis zum zweiten Drittel noch mithalten, schwanden im letzten Spielabschnitt die Kräfte, nach zuvor drei Siegen aus vier Spielen unter anderem gegen Landshut und Selb. Erfolgreicher waren die Spiele gegen Rosenheim kurz vor Weihnachten. Am Doppelspieltag lagen die Islanders in Rosenheim bereits 0:2 zurück, ehe Anthony Calabrese zu Beginn des letzten Drittels und eine Minute vor Ende der Partie einen Doppelpack erzielte und die EV Lindau Islanders mit einem 2:2 in die Verlängerung brachte. Aber auch diese konnte keine Entscheidung herbeiführen und so sorgte Chris Stanley als letzter Schütze im Penaltyschießen in seinem ersten Spiel für die EV Lindau Islanders für den 3:2-Sieg in Rosenheim. Beim Heimspiel der Islanders nur zwei Tage später, konnten die Lindauer in einem hochklassigen Eishockeyspiel die Gäste mit 3:2 schlagen und somit sogar die volle Punkteausbeute einstreichen. Im Spiel vor knapp drei Wochen im Eichwald mussten sich die Lindauer mit 1:4 geschlagen geben. Ein Doppelschlag in der 32. und 33. Minute brachte die Gäste auf die Siegerstraße. Zwar konnten die Islanders nach der Pause auf 1:2 verkürzen, die Starbulls trafen jedoch mit dem direkten Gegenzug zum 1:3. Dies war der berüchtigte „Nackenschlag“ von dem sich Lindau nicht mehr erholen konnte. Trotz einiger schöner Angriffe, konnten sie an diesem Spieltag keine Tore mehr erzielen. 

Die Mannschaft um Trainer Manuel Kofler spielte trotz kleiner Durchhänger bisher eine sehr ordentliche Saison und steht zurecht auf dem vierten Tabellenplatz der Oberliga Süd. Bei den Oberbayern, die eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern haben, sticht Stürmer Dusan Frosch heraus. Aber auch Vitezslav Bilek, Michael Baindl und Chase Witala sind nicht weniger gefährlich. Vor allem diesen Stürmern sollte die Lindauer Defensive ihre gesamte Aufmerksamkeit schenken. Von den letzten 5 Spielen der Meisterrunde konnten die Starbulls drei gewinnen. Sie verloren nur gegen den Tabellenführer Peiting und gegen Selb. Die Formkurve zeigte in den letzten Spielen insgesamt nach oben. Die EV Lindau Islanders werden aufgrund der letzten Begegnungen gewarnt sein, sich aber auch nicht ängstlich vor den Starbulls Rosenheim verstecken. Denn dass die Lindauer gegen Rosenheim mithalten und sie auch schlagen können, haben sie bereits eindrucksvoll bewiesen. 


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