Alles auf AnfangECP trifft auf Landshut und Deggendorf

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Der Deutschland-Cup ist Geschichte, Titelverteidigung geglückt. Aber jetzt ist wieder Zeit für den Kampf um Punkte. Direkt nach der Länderspielpause bekommt es der EC Peiting mit dem EV Landshut und dem Deggendorfer SC zu tun.

„Klar, sind die letzten sechs Spiele nicht das gewesen, was wir spielen können und wollen. Aber das ist jetzt abgehakt. Die Jungs haben die Pause gebraucht, denn wir dürfen nicht vergessen, dass das mit Arbeit und Eishockey nicht einfach ist. Dennoch: jetzt greifen wir wieder an“, sagt Peitings Trainer John Sicinski.

Erstmals wird auch Stürmer Ben Warda für den ECP auf Punktejagd gehen: „Er hat die ganze Woche mit uns trainiert, kennt unser System mittlerweile und sollte auch keinen Jetlag mehr haben“, erwartet Sicinski von dem 1,78-Meter-„Blitz“ viel. „Er hat gute Hände und ist sehr schnell, das kann uns helfen“, ist sich unser Trainer sicher.

Der Kader dürfte am kommenden Wochenende auch wieder breiter sein als zuletzt. Thomas Zeck sollte wieder fit sein, Daniel Holzmann kehrt wohl zurück, Ben Warda ist fit. Nur Sean Morgan fehlt weiter: „Aber auch da gibt es den Umständen entsprechend gute Nachrichten, denn er ist nochmal erfolgreich operiert worden und könnte in sechs Wochen wieder aufs Eis gehen. Klar, dann fehlt ihm unter anderem noch Kraft und Ausdauer, aber wir hatten eigentlich gedacht, seine Saison wäre beendet“, so Sicinski. Morgan war im letzten Play-off-Spiel gegen Regensburg in die Bande gecheckt worden und hatte sich dabei seine Kniescheibe gebrochen. „Nach der ersten OP hat das leider nicht so gut mit der Heilung funktioniert“, erzählt Sean Morgan. „Jetzt hat man da nochmal nachgearbeitet und es fühlt sich schon besser an.“

Jetzt warten mit Landshut und Deggendorf aber erstmal schwere Aufgaben: „Landshut hat seinen Rhythmus besser gefunden, die werden uns schwer unter Druck setzen wollen. Da müssen wir sehen, dass wir schnelle und richtige Entscheidungen treffen, um uns davon zu befreien“, gibt Sicinski die taktische Marschroute vor. Es könnte also ein typisches Auswärtsspiel werden: nicht schön, aber nach Möglichkeit erfolgreich. „Über- und Unterzahl müssen wieder effektiver sein, alle Scheiben zum Tor, Druck aufbauen“, das will der Coach bei den Spielen am Freitag und Sonntag sehen. Dass das Team das beherrscht, konnte man speziell zu Beginn der Saison miterleben. „Wir haben ja auch Leute, die die Scheibe versenken können“, ist John Sicinski optimistisch und vertraut unter anderem auf Anton Saal, Florian Stauder, Ty Morris, Simon Maier, Dominic Krabbat oder Brad Miller.

Und was für Landshut gilt, gilt in ähnlicher Form auch für das Sonntagsspiel gegen Deggendorf. „Die spielen bislang eine gute Saison, da gilt es auf der Hut zu sein.“

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