Aleš Jiřík wechselt zum EV LandshutChristopher Schadewaldt beendet Profilaufbahn

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Körperlich mit „nur“ 1,72 Meter Größe und 77 Kilogramm für Eishockey-Verhältnisse eher ein Leichtgewicht, bringt der Linksschütze dafür starke Stocktechnik, Spielwitz und Wendigkeit auf das glatte Parkett und kann auch eine Führungsrolle einnehmen – wie zuletzt beispielsweise als Kapitän der Blue Devils Weiden.

Der in Kladno geborene Deutsch-Tscheche belastet dabei nicht das Ausländer-Kontingent. Geschäftsführer Ralf Hantschke hält große Stücke auf den 37-jährigen, der acht Jahre in Erding aktiv war und die Gladiators 2011 als Topscorer in die Oberliga führte: „Wir sind sehr froh das sich diese Möglichkeit so kurzfristig ergeben hat. Gerade unter dem Gesichtspunkt der noch nicht abzuschätzenden Ausfalldauer von Peter Abstreiter und der noch ungeklärten Situation mit David Wrigley ergibt sich dadurch für uns mehr Handlungsspielraum gerade zum Saisonstart. Ich kenne Aleš schon seit seiner Zeit in Erding, damals hatte er noch keinen deutschen Pass. Er lebt diesen Sport mit allem was dazu gehört. Trotz seiner 37 Jahre ist er ein Vorbild an Einstellung, Trainingsbereitschaft und Fitness.“

Aleš Jiřík erhält beim EV Landshut einen Vertrag für die Spielzeit 2018/19.

Christopher Schadewaldt hört auf

„Es gab nur zwei Optionen für mich – der EVL oder der Einstieg ins Berufsleben, alles andere Stand nie zur Debatte. Die Entscheidung war mehr als schwer für mich, zumal ich in der vergangenen Saison die Fans, den Verein und die Stadt richtig ins Herz geschlossen habe. Die Gespräche mit dem Verein waren am Schluss sehr positiv und haben diese Entscheidung gegen den Profisport äußerst hart gemacht.“ Nach mehr als 15 Jahren Vollzeit-Eishockey bot sich dem 33-jährigen Familienvater nun die Chance auf einen beruflichen Einstieg im Finanzwesen.

Der gebürtige Wernecker kann auf eine interessante wie erfolgreiche Laufbahn zurückblicken: neben sieben Einsätzen in der DEL kann „Schade“ auch auf eine Oberliga-Meisterschaft und eine U20-Goldmedaille für Deutschland zurückblicken.

Axel Kammerer bedauert den Abgang seines Assistenz-Kapitäns: „Schade um Schade, aber wir müssen es akzeptieren, dass er sich für seine berufliche Zukunft entschieden hat. Ich wünsche ihm dabei alles Gute. Trotzdem hätte ich ihn gerne noch im EVL Team gesehen. Er war ein sehr verlässlicher und konstanter Spieler.“

Geschäftsführer Ralf Hantschke sieht es ganz ähnlich: „Ich kann Christophers Entscheidung nachvollziehen - auch wenn wir ihn natürlich sehr gerne behalten hätten. Wir wünschen ihm alles Gute für seine neue Aufgabe.“

Schadewaldt selbst, der in der vergangenen Saison mehr und mehr zum Publikumsliebling avancierte, behält den EVL dabei in positiver Erinnerung: „Ich möchte mich beim EVL und den tollen Fans ganz herzlich bedanken und wünsche euch nur das Beste.“

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