4:3 über den Rivalen Regensburg

4:3 über den Rivalen Regensburg4:3 über den Rivalen Regensburg
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Mit großem Applaus wurde bei der Einlaufzeremonie Neuzugang Jari Pietsch vom Publikum begrüßt. Und der Beifall sollte nur wenig später gar größere Dimensionen erfahren. Nach nur 45 Sekunden gelang den Hausherren durch Mudryk der umjubelte Führungstreffer. Auch in der Folge konnten die Wölfe gegen den Rivalen von der Donau das Spiel gestalten. Weitere gute Möglichkeiten waren vorhanden. Vor allem in Überzahl gelang über die Stationen Geisberger, Mudryk bis hin zu Piwowarczyk ein guter Spielzug, der jedoch keinen Erfolg im Abschluss fand. Wenig später verfehlte Selb ebenso nur knapp. Die Gäste versuchten ihrerseits trotz alledem auch Angriffe zu starten und gefährlich vor dem Kasten des VER aufzutauchen. Selb hielt dem Druck aber stand, zumal Keeper Ritter auf dem Posten war und klären konnte. Somit konnte der Vorsprung bewahrt werden, zumal zwei Unterzahlspiele schadlos überstanden wurden. Zum Ende des Spielabschnitts hatte Geisberger das Nachsehen, auch er scheiterte mit seinem Torschuss hauchdünn.

Weitgehend in der neutralen Zone spielte sich das Geschehen lange Zeit im zweiten Drittel ab. Zwar hatten die Wölfe drei Überzahlspiele und da auch teils gute Möglichkeiten durch Piwowarczyk, Jeschke und Geisberger. Aus dem Vorteil konnte allerdings nicht mehr geschnitzt werden. Auf der Gegenseite hatte Regensburg aber auch nicht viel aufregenderes, zumal Selb mit Einsatz dagegen hielt.  Erst in den letzten Minuten gab es wieder mehr Höhepunkte zu verzeichnen und da auch die folglichen Treffer. In Überzahl schön herausgespielt konnte Geisberger auf 2:0 erhöhen. Schiener hätte kurz darauf nach guter Vorarbeit von Fischer und Bauer nachlegen können, doch dann gelang es Forster, in der 40. Minute den Anschluss zu erzielen.

Als Selb in Unterzahl agierte, konnte Regensburg durch Gerike gar ausgleichen. Nur eine knappe Minute später gelang es Fischer, mit einem sehenswerten Schuss ins rechte Dreieck den die erneute Führung wieder herzustellen. Regensburg fand jedoch erneut zum Ausgleich, als Mario Dörfler  frei vor dem Tor stehend zum Schuss kommen konnte. Zunehmend mehr Brisanz steckte in der Partie bis es sich zuspitzte Der Regensburger Frank streckte den Selber Pietsch mit einem Stockschlag den Kopf nieder. Pietsch musste verletzt vom Eis und zur Kontrolle ins Krankenhaus. Frank erhielt folgerichtig für sein Einsteigen eine Matchstrafe. „Eine dumme sinnlose Aktion mit einer berechtigten Strafe“, wie es dann auch EVR-Coach Eisenhut erklärte. Das Powerplay indes nutzten die VER-Cracks zum 4:3 durch Geisberger aus. Spannenden Minuten mit gefährlichen Situationen folgten auf beiden Seiten. Selb zeigte großen Kampfgeist und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit zum umjubelten Heimerfolg.

Tore: 1:0 (0:45) Mudryk (Piwowarczyk, Geisberger), 2:0 (36:43) Geisberrger (Mudryk, T. Schneider; 5-4), 2:1 (39:07) Forster (Prochazka), 2:2 (40:36) Gerike (Forster; 5-4), 3:2 (41:44) Fischer (Ryzuk), 3:3 (44:16) M. Dörfler (Sicinski, Daffner), 4:3 (50:15) Geisberger (Piwowarcyzk, Hördler; 5-4. Strafen: Selb 10, Regensburg 25 + 10 (Gerike) + Matchstrafe (Frank). Zuschauer: 1987.


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