4:1-Sieg im vierten Viertelfinal-SpielTölzer Löwen

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Trainer Florian Funk musste die Reihen ziemlich durcheinanderwirbeln. Neben dem gesperrten Florian Strobl fehlte auch Yanick Dubé krankheitsbedingt. Weiterhin musste der verletzte Johannes Sedlmayr pausieren.

Die Tölzer ließen sich die Ausfälle aber nicht anmerken - auch wenn Peiting etwas besser ins Spiel kam. Das erste Tor schossen – zum ersten Mal in dieser Serie – die Löwen. Christoph Fischhaber verwertete einen Abpraller zum 1:0 für die Gäste (12.). 20 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts folgte aber eine Szene, die sich als spielentscheidend herausstellen sollte: Dennis Neal schubste im Gerangel den Linienrichter von sich weg, der darauf aufs Eis fiel. Schiedsrichter Bastian Haupt zögerte nicht lange und sprach gegen den Tölzer eine Matchstrafe aus. „Das war vom Dennis nicht sehr clever“, sagte Funk. Denn auch gegen Andreas Schwarz war in der Situation bereits eine Strafe angezeigt. „Es gilt: Hände weg vom Schiedsrichter.“

Doch die Löwen wurden in ihrem Kampf nur noch mehr angespornt: Sie überstanden die doppelte Unterzahl und ließen keine Chance der Peitinger zu. Als sich dann Lubos Velebny vor Ablauf der fünfminütigen Strafe ebenfalls auf die Sünderbank begeben musste, war die Gefahr gebannt. Florin Ketterer legte wenig später sogar das 2:0 für Tölz nach (25.). Der Schlagschuss ins Kreuzeck von Christian Kolacny zum 3:0 (29.) schockte die Peitinger endgültig.

Im Schlussabschnitt verkürzte der ECP durch Manfred Eichberger zwar noch einmal (42.). Entscheidend unter Druck setzen konnte das Team von John Sicinski die „Buam“ aber nicht mehr. So setzte Thomas Schenkel mit einem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt unter die Partie (60.).

„Entscheidend war, dass wir die 3:5-Unterzahl überstanden haben“, sagte Funk. „Das hat uns einen Schub gegeben.“ Nach der 3:0-Führung sei sein Team nicht so passiv gewesen, wie zuletzt am Sonntag. John Sicinski sah den Knackpunkt ebenfalls im Powerplay seines Teams. „Und nach einem 0:3 ist es schwer, wieder zurückzukommen.“ Seine Mannschaft hätte im letzten Drittel kein Mittel mehr gefunden, die Tölzer zu knacken.

Die Löwen führen in der Serie nun mit 3:1. Schon am kommenden Freitag, 7. März, haben sie die Chance, vor heimischem Publikum ins Halbfinale einzuziehen (Spielbeginn: 19.30 Uhr).

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