3:9-Debakel in FreiburgTölzer Löwen

3:9-Debakel in Freiburg3:9-Debakel in Freiburg
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Für Freiburg waren Tobias Kunz (3), Nikolas Linsenmaier, Konstantin Firsanov (je 2), Jeffrey Szwez und Anton Bauer erfolgreich. Es war die höchste Saisonniederlage der Oberbayern. In der Serie steht es nun 2:2, womit klar ist, dass die Löwen nach dem Heimspiel am kommenden Freitag (19.30 Uhr, Hacker-Pschorr-Arena) am Sonntag noch einmal im Breisgau antreten müssen.

Dass der Freiburger Sieg auch in dieser Höhe verdient war, gab Florian Funk ohne Umschweife zu: „Wir waren von Anfang an nicht bereit. Das Schlimmste, was uns heute passieren konnte, war die unverdiente 2:0-Führung, obwohl schon da die schlechtere Mannschaft waren. Da haben wohl einige gedacht, man kann auch mit halber Kraft gewinnen. Freiburg dagegen hat mit Herz und Hirn gespielt.“ Dass die Niederlage am Ende desaströse Formen annahm, geschah mit Billigung der Löwen: Nach dem aussichtslosen 3:6-Rückstand reduzierten sie ihre Bemühungen auf ein Minimum. Dass Viona Harrer statt  Jimmy Hertel zwischen die Pfosten musste, war nicht vorgesehen, fürs Resultat jedoch bedeutungslos: Hertel litt unter heftigem Nasenbluten – fast ein Sinnbild für den misslungenen Löwen-Auftritt.