13 Treffer! Selber Wölfe gewinnen mit 8:5Torfestival gegen Sonthofen

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Sonthofen startete besser ins Spiel, die Wölfe übernahmen aber ab dem zweiten Spielabschnitt klar das Kommando, ließen jedoch in der Schlussphase die Zügel ein wenig zu  locker, sodass die Gäste aus dem Allgäu nochmal auf drei Tore herankamen.

Der erste Spielabschnitt gehörte den Gästen, das muss man so deutlich sagen. Die Wölfe schienen sichtlich überrascht vom forschen Forechecking der Bulls sowie von deren ungewohntem Offensivdrang. Doch war es Gare vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen. In Unterzahl tankte er sich durch, scheiterte im ersten Versuch, um den eigenen Abpraller dann noch selbst zu verwerten. Die Gäste aus dem Allgäu zeigten sich wenig beeindruckt, glichen in der elften Minute durch einen wunderbar herausgespielten Treffer aus. Kurz darauf überlistete Kremer den Gästetorhüter mit einem Schlenzer von der blauen Linie, zwei Minuten später egalisierte Malzer mit einem platzierten Schuss die zwischenzeitliche Wölfe-Führung. Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzten wieder die Wölfe: Schiener vollendete einen Konter über McDonald zur 3:2-Pausenführung.

Der VER-Trainer schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Wölfe gingen nun defensiv und im Spielaufbau konzentrierter zu Werke. Und dies machte sich auch gleich auf der Anzeigentafel bemerkbar: Lüsch nach Graaskamp-Solo, Gollenbeck in Überzahl und erneut Gare mit einem platzierten Schuss stellten den Spielstand nach 40 Minuten auf 6:3. Die Wölfe kontrollierten nun das Spiel und ließen kaum etwas zu. Und wenn die Allgäuer vor Deske auftauchten, war dieser, wie in der 26. Minute gegen Guth oder in der 31. Minute bei einem Break, zur Stelle.

Zunächst machten die Wölfe weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach einigen guten Chancen hämmerte McDonald die Scheibe noch gegen den Pfosten, der Puck sprang von dort zu Gare, der die Führung auf fünf Tore ausbaute. Doch dann ließen es die Hausherren etwas schleifen. Der 3:7-Anschlusstreffer fiel bei vier gegen vier: Schiener hatte seinen Stock verloren, was den Bulls eine kurzzeitige Überzahlsituation bescherte, die die Gäste in Person von Sinagl ausnutzten. Fünf Minuten vor Schluss stellte McDonald zwar den alten Abstand wieder her, doch ließ man in den letzten vier Spielminuten noch zwei weitere unnötige Gegentreffer zu, so dass die Gäste das Ergebnis für sich etwas freundlicher gestalten konnten.

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