13 Tore! Selber Wölfe setzen sich gegen Höchstadt durchAuf eigenem Eis zurück in die Erfolgsspur

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

In der zweiten Minute tauchten die Gastgeber erstmals gefährlich vor Alligators-Goalie Schnierstein auf, Geigenmüller konnte den Puck aber nicht ins Tor lenken. Es folgten Chancen im Minutentakt: Zimmermann, Kremer und Gare, dessen Bauerntrick der Gästegoalie gerade noch so entschärfen konnte. Erst in der fünften Minute tauchten die Gäste aus Höchstadt ein erstes Mal vor Wölfe-Keeper Deske auf. Und das war wahrlich brüderlich, denn für Seiten der Alligators scheiterte Marvin Deske an seinem Bruder Niklas im Tor der Wölfe.

Als Petrak in der siebten Minute die Bank drückte, traf Lüsch zum verdienten 1:0. Höchstadt beeindruckte der Rückstand nicht, der Ausgleich fiel noch in derselben Minute durch Babinsky. Mikesz hätte direkt im Anschluss noch erhöhen können, Deske rettete in höchster Not. In der zehnten Minute machte es dann aber Petrak in Überzahl besser, der Wölfe-Schlussmann ohne Abwehrchance. Das Spiel gestaltete sich nun offen und beide Mannschaften kamen zu guten Chancen, Zählbares kam aber erst wieder in der 16. Minute raus, als Gollenbeck eine Unsicherheit der Höchstadt-Mannen ausnutzte und zum 2:2-Pausenstand den Puck in den Maschen versenkte.

So wie das erste Drittel endete, fing das zweite an. Neugebauer zog in der 26. Minute von der blauen Linie ab, Roth lenkte den Puck unhaltbar für Deske in die Maschen. Bahnte sich da wieder so ein Debakel an? Die Wölfe zeigten aber Kampfgeist. Schiener und Gollenbeck hatten den Ausgleich am Schläger, konnten den Puck aber nicht an Schnierstein vorbeibringen. Einen Schuss von Geigenmüller blockte Höchstadts Aab gerade noch so ab. Das Spiel war ausgeglichen, es gab Chancen auf beiden Seiten. Als Moosberger seine dritte Strafzeit des Abends kassierte, schienen die Thom-Schützlinge aber endgültig aufgewacht zu sein und erspielten sich in Unterzahl gute Chancen. Kaum komplett, wurde direkt vor der Bank der Wölfe ein Selber Spieler nicht gerade fair zu Fall gebracht und noch während den wilden Proteste auf Fan- und Offiziellenseite bekam Geigenmüller in der 36. Minute den Puck von Hördler wunderbar zugespielt und verwandelte kaltschnäuzig zum 3:3. In der 37. Minute erhöhten die Wölfe den Spielstand nach einem schönen Spielzug in Person von Gollenbeck auf 4:3. Grau drückte die Strafbank, Schiener zielte noch vorbei, bevor Gollenbeck es besser machte und in der 39. Minute den 5:3-Pausenstand besorgte.

Den besseren Start ins Schlussdrittel hatten die Gäste, in der 42. Minute markierte Mikesz das 5:4. Das Spiel war jetzt richtig schön anzusehen. Mit guten Chancen auf beiden Seiten hatte das Spiel durchaus Unterhaltungswert. Nedved, gerade von der Strafbank wegen Stockschlags kommend, wittert seine Konterchance, Deske in der linken Rundung konnte den Puck aber sicher vor ihm wegstochern. Das war für den Höchstadter Verteidiger scheinbar Grund genug, den VER-Goalie zu Fall zu bringen. Noch während sich Deske auf dem Eis krümmte, machten Müller und Kapitän Ondruschka Nedved klar, dass das so nicht läuft. Die Schiedsrichter hatten ihre Mühe, der Situation Herr zu werden. Die Stimmung wurde nun zunehmend hitziger. Der überragend spielende Gollenbeck erhöhte in der 48. Minute verdient auf 6:4. Letzterer belohnte sich dann für seine Leistung auch selber noch mit seinem fünften Treffer zum zwischenzeitlichen 7:4. Kurioses Tor für die Gäste in der 54. Minute – Aab hatte irgendwie die Scheibe an Deske vorbeigeschlenzt, 7:5. Als Höchstadt zwei Minuten vor Schluss den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers zog, boten sich noch einmal drei kuriose Szenen. Einmal Pfosten, einmal drehte sich die Hartgummischeibe nur Millimeter vom Tor weg und erst im dritten Anlauf fand der Puck dann den Weg ins Tor zum 8:5-Endstand durch Ondruschka.


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