Starkes Elche-Spiel in Peiting

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Der rundum zufriedene Trainer Frank Gentges sprach nach Ende dem 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)-Sieg des EHC Dortmund in der Oberliga beim EC Peiting von einem Riesenspiel seiner Mannschaft: „Mein Team hat alles richtig gemacht, viel Druck aufgebaut, die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen und auch in der Defensive bestens gestanden.“ Auch mit der Umbesetzung der Reihen war er vollauf zufrieden. „Ich wollte frischen Wind in die Formationen bringen. Das hat hervorragend funktioniert.“ Einen Wehrmutstropfen musste er dennoch verkünden: „Jake Brenk hat sich zum Ende des ersten Abschnitts an der Schulter verletzt und konnte nicht mehr weiter spielen. Er muss nach der Rückkehr in Dortmund am Samstagmorgen sofort eingehend untersucht und behandelt werden. Ich würde nur sehr ungern auf ihn am Sonntag zuhause gegen Klostersee verzichten.“

Es war der viel beschriebene Auftakt nach Maß: Bereits nach 47 Sekunden konnte am Freitagabend die neu formierte erste Reihe des EHC Dortmund zuschlagen. Ryan Martens passte auf T.J. Sakaluk, der sah Vitali Stähle in linker Position frei stehen und der 27-jährige Stürmer der Westfalen Elche konnte den Wolfsburger Förderlizenzspieler im Gehäuse des EC Peiting zum 0:1 überwinden. Drei Minuten später war es dann Jake Brenk (in der zweiten Reihe eingesetzt), der in Überzahl auf 0:2 erhöhen konnte. Überhaupt ging die Anfangsphase dieser Oberliga-Partie klar an den EHC, nicht nur vom Ergebnis her sondern auch bezogen auf die Spielanteile und das Chancenverhältnis. Daran änderte sich auch bis zum ersten Pausentee wenig. Auch der zweite Abschnitt begann für die Westfalen Elche gut. Zwei Überzahlsituationen in kurzer Folge brachten erneut viel Druck vor das Tor der Gastgeber und so konnte dann Verteidiger Roman Weilert in der 24. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 0:3 markieren. Zwar versuchten nun die Gastgeber etwas aggressiver und engagierter ins Spiel zu kommen. Aber die Elche blieben Herr der Lage und konnten in der 33. Minute durch T.J. Sakaluk auf 0:4 erhöhen. Minutenlang hatte das Team von Frank Gentges sogar bei 5 gegen 5 Powerplay gespielt, so dass der vierte Treffer fast folgerichtig fiel. Daraufhin nahm Peitings Trainer Alexej Sulak eine Auszeit. Am Spiel sollte sich danach aber wenig ändern, der EHC blieb weiterhin dominierend und konnte mit der klaren Führung in die zweite Pause gehen. Im Schlussabschnitt ließen die Westfalen Elche nichts mehr anbrennen. Zwar versuchten die Gastgeber noch mal etwas Druck aufzubauen und EHC-Goalie Benjamin Finkenrath musste doch noch etwas Arbeit verrichten, aber die Elche blieben auch weiterhin spielbestimmend und sicherten sich völlig verdient gegen eine verunsicherte Peitinger Mannschaft im siebten Auswärtsspiel den sechsten Erfolg. Außerdem konnte das Gentges-Team sehr überzeugend Revanche nehmen für die 0:3-Heimniederlage Mitte Oktober und damit den EC Peiting in der Tabelle überflügeln. Mit einem Punkt Rückstand auf Bad Nauheim und zwei Punkten Abstand zu Rosenheim steht der EHC nun wieder auf Platz vier und kann sich zudem nebenbei über die ersten Punkte gegen einen der sogenannten großen Vier freuen.

Am Sonntag empfängt der EHC Dortmund den EHC Klostersee an der Strobelallee, den ersten Puck wird Hauptschiedsrichter Steffen Klau um 19 Uhr einwerfen. Mit einem Sieg könnten die Westfalen Elche nicht nur zum ersten Mal in dieser Saison ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern sondern die hervorragende Tabellenposition weiter ausbauen. Allerdings warnt Frank Gentges davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben in dieser Saison bereits Hervorragendes geleistet. Aber wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, egal auf welchem Tabellenplatz der steht.“

Tore: 0:1 (0:47) Vitali Stähle (T.J. Sakaluk, Ryan Martens), 0:2 (3:36) Jake Brenk (David Hördler, Roman Weilert/5-4), 0:3 (23:21) Roman Weilert (Alexander Janzen, David Hördler/5-4), 0:4 (32:31) T.J. Sakaluk (Ryan Martens, Vitali Stähle). Strafen: Peiting 12 + 10 (Klaus Müller), Dortmund 8. Zuschauer: 627.

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