Starkem Heimauftritt folgt souveräner Erfolg in Hannover - 5:2

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Was soll man nur vom EHC München halten? Zwölf Punkten in den ersten vier Spielen der Meisterrunde folgten fünf sieglose Partien mit nur einem Zähler. Zuletzt konnte wieder gepunktet werden, jüngst sogar recht eindrucksvoll. Den glanzvollen 10:2 Sieg gegen die Dresdner Eislöwen manifestierten die Cracks von der Isar mit einem abgezockten Auswärtserfolg in Hannover. Dabei ließen sich die Münchner weder von einem Zwei Tore Rückstand beeindrucken, noch vom Überzahlspiel der heimischen Indians. Gleich zweimal düpierten sie die Niedersachsen bei deren numerischer Überlegenheit, kamen dadurch zu den entscheidenden Treffern.



Zu Beginn der Partie sah es weniger nach einem Erfolg der Eibl-Truppe aus. Bereits nach knapp zwei Minuten versenkte Andrej Kisilev einen Blueliner unhaltbar für Patrik Koslow im Münchner Gehäuse. Die Hausherren waren in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, jedoch nicht zwingend genug im Abschluss. Eine schöne Einzelaktion von Peter Campell führte aber doch zum zweiten Treffer für die Pferdetürmler. Zeit also für den EHC, auch ein Lebenszeichen zu senden. Dass dies ausgerechnet drei Sekunden vor der Pausensirene passierte, muss wohl als sehr glücklich bewertet werden. Den Gästen war es egal, Pete Brearley erst recht. Der Kanadier war nämlich der Nutznießer der niedersächsischen Nachlässigkeit. Im zweiten Drittel war die Partie größtenteils ausgeglichen, beide Mannschaften unterschied jedoch eine nicht ganz unwichtige Komponente: Die Effektivität ! Während die Gastgeber durchweg zu umständlich in ihrem Angriffspiel agierten, nutzen die Münchner die wenigen sich bietenden Möglichkeiten eiskalt aus. Zuerst glich Torjäger Mario Jann im Powerplay aus, vier Minuten später bedankte sich US-Boy Tim Leahy mit einem Short-Hander für die mangelnde Absicherung der Roten in deren Überzahlspiel. Leahy, bereits gegen Dresden einer der Aktivposten, war auch hauptverantwortlich für den vierten EHC-Treffer. Die Vorlage kam zum dritten Mal an diesem Abend von Fabian von Schilcher, womit die herausragenden Akteure dieser Begegnung eigentlich genannt sind.

Die Indians schienen nicht mehr so recht an eine Wende zu glauben. Erst recht nicht, als sie zu Beginn des Schlussabschnitts eine 5-3 Überzahl verstreichen ließen und kurz darauf einen weiteren Short-Hander von Ron Newhook einstecken mussten. Das Spiel war damit endgültig gelaufen und bot aufgrund des klaren Resultats keine nennenswerte Höhepunkte mehr. Für den EHC war dieser Erfolg eminent wichtig im Wettbewerb um die ersten vier Plätze, für die Niedersachsen ist dieses Ziel dagegen nunmehr in weite Ferne gerückt. (orab)

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