Starbulls nicht zu stoppen

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim gewannen am Freitagabend vor 2232 Zuschauern gegen die Blue Lions Leipzig mit 5:3 und bleiben auch im neunten Spiel ohne Punktverlust.

Es war das Duell zwischen dem aktuellen Tabellenführer des Südens und dem Ersten im Norden und es war über weite Strecken ein hochklassige Match. Die Rosenheimer bestimmten die Partie vor allem im ersten Drittel und hätten hier bereits eine deutliche Führung herausschießen müssen. Doch da war zum einen die schwache Chancenauswertung, zum anderen ein überragender Leipziger Torhüter Rostislav Kosarek.

In der vierten Minute gingen die Gäste in Front, wobei die Anerkennung dieses Treffers höchst fragwürdig bleibt, nachdem kurz zuvor SBR-Goalie und „Geburtstagskind“ Claus Dalpiaz - für jeden im Stadion hörbar - an der Maske getroffen wurde. Der Schiedsrichterpfiff blieb jedoch aus und so traf Tobias Orkan zum 0:1. Lange hielt der Vorsprung der Blue Lions aber nicht, da war Dylan Stanley in der fünften Minute schon mit dem Ausgleich zur Stelle. In der Folge versuchten sich die Starbulls siebeneinhalb Minuten (mit Unterbrechungen) lang in Überzahl, ein Treffer sprang zwar im Powerplay nicht heraus, dafür war Ryan Fairbarn überpünktlich zur Stelle und erzielte einige Zehntelsekunden vor der ersten Pause das 2:1 für die Hausherren.

Zu Beginn des Mittelabschnitts überstanden die Grün-Weißen zunächst ein Unterzahlspiel und hatten durch Ron Newhook sogar eine gute Möglichkeit zum 3:1. Noch besser wurde die Chance zum dritten Treffer in der 28. Minute, als zwei Leipziger gleichzeitig auf die Strafbank mussten. Aber auch dieses 5:3-Powerplay blieb erfolglos – dafür klappte es allerdings in Minute 37. Jozef Potac musste in die „Kühlbox“ und 13 Sekunden später fälschte Simon Wenzel einen Schlagschuss von Matthias Bergmann zum 3:1 ab. Diese Freude währte jedoch nur kurz, Patrick Senger saß auf der Strafbank und Tom Fiedler nutzte diese numerische Überlegenheit in der 38. Minute zum Anschlusstor.

Mit einer 3:2-Führung gingen die Starbulls in die letzten 20 Minuten. In der 48. Minute musste Stephan Stiebinger auf die Strafbank, kehrte zwei Minuten später zurück und leitete mit einem Pass zu Newhook einen Angriff ein. Newhook bediente Sturmpartner Stanley, der zum 4:2 traf. Nach einer guten Gelegenheit für Stiebinger verkürzte Leipzig In der 53. Minute durch Jakub Wiecki auf 4:3. Danach machten die Blue Lions kräftig Druck, dem die Rosenheimer Abwehr stand hielt. 63 Sekunden vor Schluss ersetzten die Gäste ihren Torwart durch einen sechsten Feldspieler, was die Starbulls zur endgültigen Entscheidung nutzten. Und es war wieder Stanley, der fast im Liegen seinen dritten Treffer des Abends und somit den 5:3-Endstand fixierte.

Trainerstimmen:

Zdenek Travnicek (Leipzig): Wir sind nach einer langen Reise nach Rosenheim gekommen und fanden nicht richtig ins Spiel. Unser Torhüter hielt uns im ersten Drittel im Spiel. Wir kamen zwar immer wieder zurück, mehr war aber nicht drin. Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden, wir haben uns hier gut verkauft.

Franz Steer (SBR): Leipzig ist nicht umsonst Erster im Norden. Sie haben einen sehr guten Torwart, denn wir hätten im ersten Drittel wesentlich mehr Tore schießen müssen. Das 5 gegen 3-Überzahlspiel im zweiten Drittel hätte der Knackpunkt sein können. Unsere Fans unterstützten uns hervorragend, es war eine überragende Stimmung im Stadion. Das erste Leipziger Tor hätte aufgrund des Maskentreffers nicht gegeben werden dürfen. Ron Newhook hat Dylan Stanley zum „Spieler des Tages“ gewählt. Martin Reichel ging aufgrund einer Krankheit gehandicapt ins Spiel, aber er stellte sich in den Dienst der Mannschaft und zeigte, dass er ein echter Profi ist.

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