Starbulls erarbeiten sich drei Punkte gegen Miesbach

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit 4:2 gewannen die Starbulls Rosenheim am Sonntagabend vor 1676 Zuschauern gegen den TEV Miesbach.

Auch solche Partien müssen gewonnen werden – so kann dieser Arbeitssieg der drückend überlegenen Starbulls beschrieben werden. Doch vor dem gegnerischen Kasten hieß die Endstation regelmäßig Reinhard Haider. Der starke Miesbacher Keeper hielt sein Team bis zum Schluss im Spiel und ließ die Gäste lange von einem Punktgewinn in der Innstadt träumen. In den ersten 20 Minuten sahen die Zuschauer eine Begegnung, die nur in eine Richtung lief – nämlich Richtung Haider. Und dieser Goalie verhinderte ein ums andere Mal die Rosenheimer Führung. Beste Chancen hatten in der zweiten Minute Andi Schneider (nach feinem Querpass von DNL-Crack Patrick Hager), in der siebten Minute Mitch Pohl (freistehend vor Haider) und in der zwölften Minute Stephan Gottwald (bei einer 1-auf-1-Situation). Doch 17 Sekunden vor der ersten Pause rächte sich die schlechte Chancenauswertung und Michael Waldschütz stellte nach einem harmlosen Verlegenheitsschuss zum 0:1 das Spiel völlig auf den Kopf.

Im Mittelabschnitt bot sich dasselbe Bild: Die Gäste kamen aus der eigenen Verteidigungszone kaum heraus, die Grün-Weißen erkämpften sich Einschussgelegenheiten im Minutentakt. Vor allem nach dem längst überfälligen Ausgleich durch Todd Wetzel in Minute 24 scheiterten Christian Gegenfurtner, Matthias Bergmann, Ronny Martin, Bobo Kühnhauser, Andi Paderhuber, Pohl und Wetzel. Die größte Chance für Miesbach hatte in der 34.Minute Bobby Nagle im Powerplay.

Zu Beginn des letzten Drittels stellten die Hausherren die Weichen auf Sieg – dachte man zumindest. Denn nur 85 Sekunden nach Wiederbeginn bediente Hager seinen Kapitän Schneider, der die Scheibe unter die Latte knallte. Fünf Minuten später hatte Gegenfurtner in Überzahl die Chance zum 3:1, aber Haider blieb einmal mehr Sieger. Nach überstandenem Unterzahl witterte der TEV bei einer numerischen Überlegenheit Morgenluft und so netzte Joseph Ori in der 49.Minute per Nachschuss unbedrängt zum 2:2-Ausgleich ein. Spannung war also wieder angesagt, Rosenheim schaltete wieder einen Gang hoch und Kühnhauser erzielte in der 54.Minute aus dem Gewühl heraus die erneute Führung. Die endgültige Entscheidung fiel in der 60.Minute, als Thomas Brandstädter nach Doppelpass mit Pohl einen Konter abschloss.

Trainerstimmen

John Samanski (TEV Miesbach): Der Sieg der Starbulls geht in Ordnung. Sie waren die bessere Mannschaft. Da wir heute punkten wollten, kann ich mit dem Spiel nicht zufrieden sein. Wie in der letzten Saison haben wir mit Rosenheim wieder gut mitgespielt. Kritik geht an den Schiedsrichter, der kurz vor Schluss das klare Foul, das zum vierten Rosenheimer Treffer führte, nicht abgepfiffen hat. Dies ist sehr ärgerlich, weil es jeder im Stadion gesehen hat.

Ron Chyzowski (SBR): Wir haben erwartet, dass Miesbach so stark kommt. Sie hatten einen guten Start, waren in den bisherigen Spielen immer dabei. Es war bis zum Schluss ein hartes Spiel für uns. Das Wichtigste sind aber die drei Punkte, schließlich haben wir einige grippegeschwächte Spieler. Patrick Hager hat sehr gut gespielt und hat bewiesen, dass er im DNL-Team zurecht eine Führungsrolle inne hat.

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