Starbulls auf Pokalkurs

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit 9:4 gewannen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend vor exakt 1500 Zuschauern gegen den EV Füssen das Final-Hinspiel der Qualifikation zum DEB-Pokal.

„Wir sind noch nicht am Ziel“, meinte SBR-Trainer Markus Berwanger nach der von Rosenheimer Seite überzeugenden Partie. Zu keinem Zeitpunkt des Final-Hinspiels um den Einzug in die erste Runde des DEB-Pokals mussten die Starbulls-Fans um ihr Team fürchten. Ihre Jungs bestimmten von Anfang das Match und hatten in der neunten Minute durch einen Alleingang von Janne Kujala die beste Möglichkeit zur Führung. In der elften Minute klappte es dann allerdings im Powerplay: Nachdem Füssens Keeper Andrè Irrgang einen Schuss von Mondi Hilger nur abprallen lassen konnte, versenkte Ryan Smith den Nachschuss zum 1:0. In der 19. Minute traf Paul Weismann erneut in Überzahl zum 2:0. Kurz vor der Pause hatte Martin Hinterstocker sogar das 3:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Irrgang.

Torreich wurde es ab der 29. Minute, denn bis zur zweiten Drittelpause fielen fünf Treffer. Beim 3:0 nutzten die Gastgeber einen Wechselfehler des EVF, Patrick Hager und Weismann fuhren allein auf Irrgang zu, Hager passte zu Weismann, der gab zurück und Hager traf. Nach einer fragwürdigen Bankstrafe gegen Rosenheim schlug Füssen im Powerplay zu, wobei Troy Stephens herrlich von Jeff White bedient wurde. Es dauerte keine drei Minuten, da klingelte es wieder im Kasten der Gäste. Diesmal war Thomas Weiszdorn in Unterzahl erfolgreich. In der 37. Minute nutzten die Allgäuer eine weitere numerische Überlegenheit zum Anschlusstor. In einer Kopie des ersten Treffers setzte wiederum White seinen Landsmann Stephens in Szene. Den Schlusspunkt des Mittelabschnitts fixierte Hilger nach Vorlage von Kujala.

Mit diesem 5:2-Vorsprung gingen die Starbulls in die letzten 20 Minuten der Heimspielsaison. Und es dauerte nur 60 Sekunden, da war es wiederum die Top-Reihe des Abends, die das 6:2 erzielte. Torschütze war Hilger, die Beihilfen kamen von Smith und Kujala. Ab Minute 46 fielen die Tore weiter wie reife Früchte: Erst verkürzte Ruslan Bezshchasnyy auf 6:3, Smith stellte mit dem 7:3 den alten Abstand wieder her, ehe Nikolai Varianov die Füssener auf 7:4 heranbrachte. In der 55. Minute erhöhte Weiszdorn auf 8:4, den letzten Heimspieltreffer der Saison erzielte Kujala 98 Sekunden vor der Schlusssirene.

Trainerstimmen:

Leos Sulak (EV Füssen): Der Rosenheimer Sieg geht in Ordnung. Bei solchen Fehlern darf man sich auch nicht wundern. Wir haben nicht so gespielt, wie ich das wollte, Rosenheim hat wie erwartet auf den Körper gespielt.

Markus Berwanger (SBR): Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt, wir waren von der ersten Minute an spielbestimmend. Der Schiedsrichter bot eine schlechte Leistung, da will ich aber gar nicht weiter darauf eingehen. Als ich zu ihm etwas gesagt habe, hat er gar nichts mehr gepfiffen. Ein Lob geht an die Reihe mit Smith, Kujala und Hilger.

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