Spitzenspiele für Braunlage

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Jeweils im heimischen Wurmbergstadion empfangen die Wölfe am Freitag ab 20 Uhr den Tabellenzweiten Hannover Braves und am Sonntag ab 19 Uhr den Tabellendritten Adendorfer EC.

Die Harzer rangieren derzeit auf Rang Vier der Oberliga Nord, haben aber weniger Spiele als die Konkurrenz absolviert. So hat der Zweite aus Hannover nur eine Niederlage weniger, der Dritte aus Adendorf sogar schon zwei Niederlage mehr hinnehmen müssen.

Doch ausgerechnet vor den „Sechs-Punkte-Spielen“ plagen die Wölfe Personalsorgen. Besonders bitter ist der Ausfall von John Noob. Der Spielertrainer verletzte sich im Spiel gegen den HSV am Daumen. Zwar konnte Noob die Begegnung noch zu Ende spielen, nach Untersuchungen unter der Woche steht aber fest, dass der Routinier mindestens vier Wochen pausieren muss. Da auch Kiwi Jerreau Hohaia das Wochenende noch aussetzen muss und erst in der kommenden Woche wieder eingreifen darf, fehlen dem ESC Verteidiger. Noob überlegt daher, Alexander Deibert bei seinem Comeback zunächst in der Defensive aufzubieten, um so das spielerische Element in der Abwehr zu stärken. Einige weitere Spieler waren zuletzt ebenfalls leicht angeschlagen, bei ihnen geht Noob aber von einem Einsatz aus.

Umso mehr hoffen die Wölfe auf die Unterstützung ihrer Anhänger, um die Festung Wurmbergstadion weiterhin verteidigen zu können. Bislang konnten die Harzer sämtliche Heimauftritte für sich entscheiden, daran soll sich auch an diesem Wochenende nichts ändern. „Die Unterstützung von den Rängen hilft uns sehr und gibt uns Energie! Wir werden alles für die Punkte geben“, verspricht Noob und hofft, dass die Fans auch bei einem möglichen Rückstand hinter der Mannschaft stehen und die Wölfe nach vorne treiben.

Gegen den Freitagsgegner aus Hannover haben die Harzer noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Mit 0:4 unterlag der ESC am Pferdeturm, war dabei jedoch nicht das schlechtere Team. Immer wieder scheiterten die Wölfe aber an Braves-Keeper Peter Holmgren. Er zählt gemeinsam mit seinen Förderlizenzkollegen Jonas Langmann und Lukas Steinhauer, beide in dieser Saison bereits bei den Scorpions in der DEL im Einsatz, zum großen Rückhalt der Hannoveraner. „Die Braves haben gute Torleute. Man muss sich das Schussglück allerdings auch hart erarbeiten“, sagt Noob. Die gefährlichste Offensiv-Waffe der Mannschaft vom Pferdeturm ist der US-Amerikaner Matt Cook, der bereits satte 37 Tore markierte. Doch auch die weiteren Stürmer um Jeffrey Keller und Karan Moallim spielen bislang eine starke Saison. In der Abwehr stehen zudem mit Armin Finkel, Robin Thomson und Maximilian Pohl ausgezeichnete Kräfte bereit. Zuletzt schwächelten die Hannoveraner jedoch etwas und unterlagen überraschend sowohl den Hamburg Crocodiles als auch den Weser Stars.

Zum ersten Mal in dieser Saison kreuzen die Wölfe dann am Sonntag mit dem alten Rivalen aus Adendorf die Schläger. Die Heidschnucken konnten im Sommer gezielt ihren Kader verstärken, unter anderem mit dem letztjährigen ESC-Verteidiger Markus Schneider. Überhaupt gehört die Defensivabteilung zu den Prunkstücken der Adendorfer. Im Tor steht mit Michal Marik ein Ausnahmekönner. Die Abwehrrecken Frank Richardt und Jeff McDowall zählen zu den Besten der Liga. Im Sturm erfüllte Neuzugang Marlon Czernohous bislang alle Erwartungen und ist Topscorer des AEC. Gemeinsam mit der Adendorfer Institution Denny Böttger sorgt er für reichlich Torgefahr, zudem ist der Kader auch in der Tiefe ausgeglichen besetzt.

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