Spielemarathon gut überstanden

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Das Marathonprogramm rund um den Jahreswechsel liegt hinter dem EC Peiting. „Ich bin sehr froh, dass wir das gut überstanden haben“, zog ECP-Coach Leos Sulak nach den elf Spielen innerhalb von 24 Tagen mit insgesamt acht Siegen durch die sein Team zunächst die Tabellenführung eroberte und dann auch verteidigte ein zufriedenes Fazit. Zuletzt ging es innerhalb kürzester Zeit zweimal gegen Kaufbeuren, wobei sich der ECP für die 1:2-Niederlage im Allgäu postwendend mit einem 7:5-Heimerfolg vor erneut großer Kulisse revanchierte. Zwischendrin feierten die Peitinger noch ein 13:2-Schützenfest beim Nachbarn Landsberg. „Da ist bei uns einfach alles gelaufen“, wunderte sich Sulak über das Torefestival beim EVL.

Beim dritten Gastspiel in Kaufbeuren lieferten sich beide Teams über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel. Die Peitinger haderten aber immer wieder mit der Chancenverwertung. Besser machten es die Allgäuer, die durch den ehemaligen ECP-Stürmer Dominic Krabbat (17.) in Überzahl in Führung gingen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs bereitete Krabbat dann auch noch das 2:0 der Hausherren durch Rau (21.) vor. Nach 30 Minuten rissen die Gäste die Partie dann aber an sich. Aus der Überlegenheit resultierte auch der Anschlusstreffer von Ales Kreuzer (37.) Im Schlussdurchgang entwickelte sich schließlich ein offener Schlagabtausch, der aber zu keinem weiteren Toren mehr führte. „Die Jungs haben gekämpft und hart gearbeitet. Leider hat Kaufbeuren ein Tor mehr gemacht, als wir“, bilanzierte Sulak hinterher.

In Landsberg mussten sein Team in der Anfangsphase einige Unterzahlsituationen überstehen. Nach dem Führungstreffer durch Simon (7.) gab der ECP jedoch klar den Ton an. Schließlich fielen bereits im ersten Durchgang die Treffer wie reife Früchte. Markus Keppeler (8.), Kreuzer (10.) und Lubor Dibelka (11.) trafen zum 4:0-Zwischenstand. Nach einer kurzen Verschnaufpause legten die Gäste im zweiten Durchgang erneut durch Dibelka (24.), Thomas Zeck (26.), Michael Fröhlich (28.) und Manni Eichberger (33.) viermal nach. Im Schlussdurchgang setzte sich das Debakel für die Landsberger fort. Die zwei Ehrentreffer der Hausherren von Nörenberg (48.) und White (59.) gingen in der ECP-Toreflut unter. Zweimal Milos Vavrusa (44.), dazu noch mal Dibelka (53.), Marco Habermann (55.) und Keppeler (57.) sorgten am Ende für den höchsten Sieg seit Jahren.

Im anschließenden Heimspiel gegen Kaufbeuren lief es für die Peitinger zunächst aber nicht rund. Die Allgäuer bestimmten in der Anfangsphase klar das Geschehen. Mit dem 0:2 Rückstand durch die Treffer von Rau (2.) und Röhling (16.) war der ECP sogar noch gut bedient. Nach dem Anschlusstreffer von Dibelka (17.) wachten die Hausherren aber auf. Ein Doppelschlag von Klaus Müller (20.) und Dibelka brachte die Peitinger noch vor dem ersten Wechsel in Front. Im Mittelabschnitt neutralisierten sich die beiden Teams dann weitgehend, was sich auch im gleich bleibenden Abstand nach den Toren von Barg (28.) und Webb (29.) widerspiegelte. Durch zwei Dibelka-Tore (42., 49.) zu Beginn des Schlussdurchgangs bogen die Peitinger dann aber auf die Siegerstraße. Die Kaufbeuren kamen danach durch Krabbat (53.) und Röhling (56.) noch zweimal heran. Der eiskalt verwandelte Penalty vom abgezockten Eichberger (55.) sicherte dem ECP, der am Freitag Deggendorf erwartet und der am Sonntag in Rosenheim antritt, aber den verdienten Heimsieg.

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