Spannung steigt: Jeder Punkt zählt

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Auch wenn sich beide Teams in der Zwischenrunde erneut gegenüber stehen werden, jeder einzelne Punkt zählt. So müssen die Selber Wölfe auch an diesem Wochenende alles daran setzen, um nicht mit leeren Händen da zustehen. Zum Ende der Hauptrunde warten da erneut zwei schwere Aufgaben. Am morgigen Freitag gastiert um 20 Uhr mit dem SC Riessersee eines der Top-Teams der Liga in der Autowelt König Arena. Mit dem Gastspiel beim EHC Klostersee am Sonntag um 17.30 Uhr endet schließlich die Doppelrunde.

Wie geht es dann weiter in der Zwischenrunde, das fragen sich immer mehr Fans, die beim Betrachten des Modus der Oberliga Süd noch etwas ahnungslos sind. Vorneweg, an der Tabelle ändert sich nichts, alle bislang gesammelten Punkte bleiben existent. Acht Spieltage stehen in der Zwischenrunde noch aus. Dabei werden die zehn Teams in zwei Fünfer-Gruppen aufgeteilt. In diesen spielt noch einmal jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel. Die jeweiligen Ergebnisse fließen aber weiter in die gemeinsame Tabelle. Klar ist bereits: Regensburg und Selb werden da als Acht- und Neuntplatzierte erneut aufeinandertreffen. In die Gruppe hinzu kommen noch die Teams, die auf den Plätzen 2, 3 und 6 stehen. Aktuell wären das Riessersee, Füssen und Klostersee. Peiting und Deggendorf würden ebenso als mögliche Gegner in Betracht fallen. Erst nach der Zwischenrunde, die bis einschließlich 6. März läuft, entscheidet sich der Weg in Richtung Play-offs oder Abstiegsrunde.

Konzentrieren müssen sich die VER-Cracks allerdings erst einmal auf die bevorstehenden Aufgaben. Dreimal war man gegen den SC Riessersee schon knapp dran. Mehr als ins Wanken gebracht haben die Wölfe das Spitzenteam allerdings nicht. So versucht die Mannschaft von Trainer Cory Holden erneut alles, endlich gegen eines der vorderen Teams punkten zu können. Die Leistung aus dem Heimspiel gegen Regensburg gilt es da abzurufen. Deggendorf hat es erst wieder einmal vorgemacht, gewann bei der stark besetzten Truppe mit 2:1 nach Verlängerung. Stark besetzt deshalb, da Angreifer Scott Bartlett nach langer Verletzungspause zurückgekehrt ist. Er, obwohl er satte zwölf Spiele fehlte, noch immer die mannschaftsinterne Torschützenliste anführt. Zusammen mit seinen erfolgshungrigen Mannschaftskollegen wie Florian Vollmer, Kyle Doyle oder George Kink will er natürlich weiter auftrumpfen. Es soll nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man sich die Tabellenführung zurückerobert hat. Nur drei Punkte trennen die Werdenfelser derzeit von Spitzenreiter EC Bad Tölz.

Nicht minder einfacher wird die Aufgabe beim EHC Klostersee. Die Grafinger beendeten ein Tief mit sechs Niederlagen in Serie mit einem 6-Punkte-Wochenende. Die Top-Scorer Braydon Cox und Jared Mudryk ließen zunächst beim 5:2-Heimerfolg Peiting alt aussehen. Eindrucksvoll stellten sie ihre Qualität und Moral schließlich im Auswärtsspiel beim EV Regensburg unter Beweis. Mit 0:4 lag die Mannschaft bereits im Rückstand, dann drehte Klostersee das Spiel und gewann am Ende hochverdient mit 5:4.

Die Selber Wölfe sollten demnach gewarnt genug sein. Aber es ist egal, welcher Gegner sowohl an diesen beiden Tagen als auch in der Zwischenrunde auf das Team wartet. „Wir müssen punkten, in jedem Spiel“, fordert Trainer Cory Holden, denn „uns läuft allmählich die Zeit davon, da können wir uns nicht mehr viel erlauben“, meint er weiter. Die nötige Cleverness muss da an den Tag gelegt werden. „Die Einstellung aus dem Regensburg-Spiel muss in den anstehenden Aufgaben gezeigt werden“, appelliert der Coach eindringlich, die eigentlich mögliche Leistung seiner Jungs vermehrt aufs neue abzurufen. Dazu zählt auch, dass man unnötige Strafen, die Kraft kosten und die Gegner ins Spiel bringen, unbedingt vermeidet. Und schließlich: „Schießen, schießen, schießen!“ Zu wenig machte man oft genug aus den Möglichkeiten, die man sich zuvor hervorragend erarbeitet hat. Zu selten lässt man diese aber dann aus.

Jetzt wollen die Wölfe ihre Chance am Wochenende suchen. Bangen muss Holden dabei auf den Einsatz neben den noch verletzungsbedingt fehlenden Tim Schneider um den Einsatz von Martin Sekera. Er hat sich am Oberschenkel verletzt, ein Mitwirken des Angreifers ist also noch fraglich. Leicht angeschlagen ist auch Benjamin Dirksen. Setzt Keeper Manuel Kümpel allerdings seine leistungsstarken Lauf fort, braucht man sich um die Position im Gehäuse ohnehin keine Sorgen machen. Und schließlich will Tim Konsorada erstmals im Trikot seines neuen Teams zuschlagen.

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