Spannender Derby-Fight

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Im vierten und vorerst letzten Derby dieser Oberliga-Saison musste sich der ESV

Kaufbeuren dem Erzrivalen aus Füssen in der mit 3.700 Zuschauern ausverkauften

BLZ Arena mit 1:3 (0:2/1:0/0:1) geschlagen geben.

Die Füssener tauchten

im ersten Drittel mit temporeichem Eishockey oftmals gefährlich vor ESVK

Torhüter Christian Baader auf während der ESVK sich der wütenden Angriffe von

Nadeau, Festerling und Co mit Abgeklärtheit und Routine zu erwehren versuchte.

Als der erst ab dem zweiten Drittel sicherer wirkende Schiedsrichter Plitz aus

der Nähe von Klostersee Mitte des zweiten Drittels etwas Fingerspitzengefühl

vermissen ließ und zwei Kaufbeurer Spieler auf die Strafbank schickte, konnte

Eric Nadeau in doppelter Überzahl zum 1:0 einschießen. Dabei begann die Partie

zusehends ruppiger zu werden. Das 2:0 entstand schließlich knapp zwei Minuten

vor Drittelende aus einer eher unübersichtlichen Situation, als der Puck nach

einem Schuss von Andrej Naumann vom Schlittschuh des Ex- Kaufbeurers Markus

Vaitl in das Kaufbeurer Gehäuse abgelenkt wurde. Kurz vor Schluss des Drittels

erwischte der sonst faire Alexander Althenn aus der Hitze des Gefechts heraus

einen Füssener Spieler mit dem Stock im Gesicht und wurde folgerichtig mit einer

Spieldauerstrafe belegt. In den zahlreichen Unterzahlsituationen zeigte sich in

dieser Phase des Spiels auch die Stärke des ESVK, ist dieser doch laut Statistik

das beste Unterzahlteam der Liga. Mit 2:0 ging es nicht unverdient, jedoch ein

Tor zu hoch in die Drittelpause. Der ESVK war immer wieder brandgefährlich vor

dem Füssener Tor aufgekreuzt, scheiterte jedoch stets an Torhüter Christian

Krüger.

Im zweiten Drittel verflachte die Partie etwas, da der EV Füssen

dem hohen Anfangstempo sichtlich Tribut zollen musste und der ESVK suchte nun

vermehr seine Chance. Dabei hinderte immer wieder die auch in den letzen Spielen

vorhandene die mangelnde Chancenverwertung die Joker Spieler am fälligen

Anschlusstreffer. Erst zwei Minuten vor Ende des Drittels konnte Verteidiger

Lubos Velebny Maß nehmen und machte seine Undiszipliniertheiten des ersten

Drittels mit einem seiner gewaltigen Schlagschüsse in den Maschen des EVF

Gehäuses wieder wett.

Der ESVK begann das letzte Drittel mit einem wahren

Sturmlauf und schnürte den EV Füssen häufig in dessen Drittel ein. Dabei wurden

die wenigen Konter des EV Füssen, meist vorgetragen von dem Duo

Nadeau/Festerling, von der ESVK Abwehr abgefangen. Besonders Festerling-

Aufpasser Stefan Mayer ließ dem Oberliga Topscorer wenig Raum und nahm diesem

sichtlich die Lust am Zaubern. Als der ESVK fünf Minuten vor Drittelende, vor

allem bedingt durch das eigene Unvermögen ein Tor zu erzielen, immer noch

vergeblich auf den Ausgleich drängte, spielten die ESVK Trainer Ken Latta und

Mike Bullard einen letzten Trumpf aus und schickten erstmals den eigentlich

verletzten Jordan Webb auf das Eis. Dieser, sichtlich gehandicapt, spornte

alleine durch die Anwesenheit seine Mitspieler an, nochmals alles zu versuchen.

Doch die Füssener verteidigten mit Geschick und Glück die knappe Führung und

konnten Sekunden vor dem Schlusspfiff in das leere Kaufbeurer Tor einschießen.

Alles in allem sahen die Zuschauer ein spannendes Derby, bei dem für den ESVK

ein Punkt verdient gewesen wäre.

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