Souveräner Sieg in Ratingen

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Die Gäste, die ohne den erkrankten Oliver Bernhardt sowie den beruflich verhinderten Dennis Cardona antraten, versuchten von Beginn an, Druck zu machen. Bereits in der dritten Spielminute war es Jannik Striepeke - er vertrat in der dritten Reihe den Ex-Ratinger Cardona – der Torsten Schmitt im Kasten der Ice Aliens in aussichtsreicher Situation prüfte. Was folgte waren jedoch einiges an Strafzeiten gegen die Gäste, was die Hausherren in der achten Minute zum 1:0 durch Torjäger Gries nutzen konnten. Dieser Treffer war allerdings wie ein Weckruf für die Hessen, die nun das Heft vollends in die Hand nahmen. Mit viel Druck in Richtung Ratinger Tor entwickelten sich zahlreiche Möglichkeiten, von denen Jan Barta in der 13.Minute eine zum völlig verdienten 1:1-Ausgleich nutzte. Kurz vor der ersten Pause hatte Manuel Weibler in Überzahl bereits die große Chance auf die Führung, doch Schmitt war zur Stelle und rettete seinem Team das Unentschieden nach 20 Spielminuten.

Für die Gäste optimal begann der Mittelabschnitt, als die Wetterauer nach wie vor in Überzahl agieren konnten: Kapitän Alexander Baum traf mit einem Blueliner in den Winkel nur 27 Sekunden nach Wiederbeginn zur 2:1-Führung für die Hessen, die nach wie vor den Ton in diesem Match angaben. Gare in der 29. zum 3:1 sowie Schwab in der 31. Minute mit dessen erstem Treffer für die Kurstädter nach seiner Rückkehr aus Hannover stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg. Die Roten Teufel dominierten nun vollends das Match, während die Ice Aliens so gut wie nichts mehr zuwege brachten. Nach einem gewonnenen Bully von Piwowarczyk war es Manuel Weibler in der 34.Minute, der die Hessen gar auf 5:1 in Front brachte. Die Kurstädter schraubten trotz des deutlichen Spielstandes allerdings nicht zurück, sondern spielten weiter nach vorne. Lohn war das 6:1 durch Striepeke in der 39.Minute, der einen Pass von Baldys unhaltbar abfälschte. Es hätte sogar noch höher stehen können nach 40 Minuten, nachdem sich die Roten Teufel weitere hochkarätige Möglichkeiten erspielten.

Auch im letzten Drittel brannten die Hessen weiter auf Tore, in der 43. Minute markierte Althenn das 7:1 für die Roten Teufel. Filobok erhöhte in der 46. Minute auf 8:1, und es war somit die Frage bei den rund 30 mitgereisten EC-Fans, ob es an diesem Abend zweistellig ausgehen würde. Es blieb am Ende allerdings beim deutlichen 8:1-Erfolg, mit dem die Kurstädter eindrucksvoll mit acht unterschiedlichen Torschützen unterstreichen, dass sie zu den Favoriten in dieser Liga gehören. Am Sonntag erwartet das Carroll-Team nun Königsborn, das am Freitag zu Hause mit 1:11 Dortmund unterlag.

Tore: 1:0 (7:07) Gries, 1:1 (12:12) Barta (Baldys), 1:2 (20:27) Baum (5-4), 1:3 (28:31) Gare (Barta), 1:4 (30:41) Schwab (Gare), 1:5 (33:21) Weibler (Piwowarczyk), 1:6 (38:06) Striepeke (Baldys), 1:7 (42:25) Althenn (Baldys), 1:8 (45:40) Filobok. Strafen: Ratingen 6, Bad Nauheim 10. Zuschauer: 450.

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