Souveräner Auswärtssieg in Hamburg

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Erfolgreichster Torschütze des Abends war der Kanadier Travis Whitehead, der drei Treffer markierte. Im Tor feierte ESC-Keeper Mario D'Antuono den ersten Shutout der Saison.

Von Anfang an hatten die Harzer das Heft in der Hand, obwohl Spielertrainer Marc Garthe nur zwölf Feldspieler zur Verfügung standen. Erik Pipp und Christian Schock verbüßten ihre Spieldauerstrafen aus dem ersten Spiel gegen Salzgitter, Maximilian Bauer fehlte krankheitsbedingt. „Ich war schon etwas nervös“, gestand Spielertrainer Marc Garthe nach der Begegnung. Doch schnell war klar, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde, als Whitehead im Nachschuss die Führung markierte (5.). Fünf Minuten später legte Marc Garthe in doppelter Überzahl nach einer schnellen Kombination den zweiten Treffer nach. Bis zu Drittelpause hätte die Führung noch höher ausfallen können, Stefan Bilstein zielte jedoch zu genau und traf lediglich das Lattenkreuz. Michele Meridian wurde nach einem starken Sololauf im letzten Moment gestört und löffelte den Puck noch im Fallen über die Latte.

Zu Beginn des zweiten Drittels scheiterte John Noob zwar zunächst freistehend an Hamburgs Torwart Domenic Bartels, der schon zuvor etliche Harzer Chancen entschärfte. Kurze Zeit später fiel dann aber doch das dritte Tor: Meridian bediente mustergültig Whitehead, der nur noch einschieben brauchte (25.). Nach Bruno Kähms 4:0 war die Entscheidung gefallen (31.), zumal Hamburgs Tobias Eitermoser zwei Minuten später mit einem Penalty an D'Antuono scheiterte.

Im Schlussabschnitt schraubten die Wölfe das Ergebnis weiter nach oben. Zum Teil glänzend herausgespielt trafen Meridian (41.), Sören Krebs (44.), Whitehead (50.) und zweimal Bilstein (48., 50.). zum 9:0-Endstand. Nur der zehnte Treffer blieb den Harzern verwehrt. Aus einer kompakten, zweikampfstarken und diszipliniert auftretenden Braunlager Mannschaft ragten Whitehead und Meridian noch heraus. „Der Sieg stand zu keiner Zeit in Frage. Wir haben gutes Forechecking gespielt. Ich hatte etwas Sorgen, dass am Schluss die Kräfte nachlassen würden, doch das Gegenteil war der Fall“, zog Garthe zufrieden Bilanz. Bis zum nächsten Spiel haben die Wölfe nun zwei Wochen Pause, erst am 6. November geht es auswärts in der Wedemark weiter.

Tore: 0:1 (4:45) Whitehead (Garrow, Öttl), 0:2 (10:23) Garthe (Bilstein, Whitehead/5-3), 0:3 (24:27) Whitehead (Meridian, Öttl), 0:4 (30:43) Kähm (Garthe, Bilstein), 0:5 (40:45) Meridian (Whitehead, Kähm), 0:6 (43:03) Krebs (Öttl, Garthe/5-4), 0:7 (47:13) Bilstein (Garthe, Proskuryakov/4-4), 0:8 (48:41) Whitehead (Meridian), 0:9 (49:42) Bilstein (Garthe). Strafen: Hamburg 16 + 10 (Eitermoser), Braunlage 12.


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