Soll erfüllt - was ist noch machbar? München gegen Dresden und Ravensburg

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Eingeplant waren drei Punkte, die wurden auch geholt. Obwohl der EHC München in Essen ein Remis durchaus verdient gehabt hätte, verlor er in der Schlussphase unglücklich mögliche Zähler. Der fest eingeplante Sieg gegen Neuwied widerum war härter erkämpft als gedacht. Obwohl der anwesende Teenieschwarm Alex Klaws auf einen Gesangsauftritt verzichtet hatte, schien die Münchner Cracks nach engagiertem Start eine gewisse Müdigkeit zu beschleichen. Lange stand das Spiel auf der Kippe, ehe Torschütze vom Dienst Mario Jann den entscheidenden Vorsprung herausschoss. Am kommenden Wochenende ist mit den Dresdner Eislöwen ein Gegner in der Eishalle am Oberwiesenfeld zu Gast, der in seinen letzten Begegnungen sehr achtbare Resultate erzielen konnte. Einem unglaublichen 9:2 am Hannoveraner Pferdeturm, folgte ein starker Heimauftritt gegen den bis dato Tabellenführer aus Schweinfurt, welcher mit 4:1 distanziert werden konnte. Da in jüngster Vergangenheit stets die wacklige Defensive Mittelpunkt der öffentlichen Kritik war, sollte tunlichst darauf geachtet werden, einem Gegner, den man auf dessen Eis relativ locker mit 5:1 in die Schranken wies, ins offene Messer zu laufen. Am Sonntag steht die erste Reise nach Niedersachsen an. Die dort beheimateten Indians sind die Mannschaft mit den meisten Leistungsschwankungen. Dem angesprochenen Debakel am vergangenen Freitag steht beispielsweise ein Auswärtserfolg beim Tabellenführer aus Essen gegenüber. Im Hinspiel zeigten die Mannen vom Pferdeturm wenig von ihrem bisweilen aufblitzenden Potential und mussten mit einem deutlichen 1:4 die Segel streichen. Stürmer Ciganovic wird aufgrund einer Matchstrafe aus dem Spiel in Ravensburg in jedem Falle fehlen. Zudem steht das Team bei den Gegentreffern an vorletzter Stelle, auch bei den erzielten Toren stellt man allerhöchstens Mittelmaß dar. Ein Erfolg in der Fremde wäre gerade im Hinblick auf die Positionierung für die Aufstiegsduelle enorm wichtig. Zwar scheint es unmöglich noch aus der Runde der letzten acht zu fallen, dafür beträgt der Vorsprung auf die vermeintlich ungünstigste Ausgangslage aber gerade einmal zwei Punkte. (orab)

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