Situation wird nach Heimniederlage gegen EHC Freiburg düstererRelegation: ESV Kaufbeuren

Situation wird nach Heimniederlage gegen EHC Freiburg düstererSituation wird nach Heimniederlage gegen EHC Freiburg düsterer
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Doch gleich im ersten Powerplay nach fünf Minuten zimmerte Matti Näätänen einen seiner gefürchteten Direktabnahmen in den Torwinkel zur 1:0 Führung. Die Gäste aus dem Breisgau präsentierten sich zunächst etwas bieder, kamen mit zunehmender Spielzeit aber immer wieder zu Chancen, da die Joker zu behäbig und schlampig waren. Dreieinhalb Minuten vor der ersten Pausensirene wurde dies schließlich mit dem nicht unverdienten Ausgleich zum 1:1 durch Steven Billich bestraft. Wenige Sekunden vor Drittelende wären die Gäste sogar beinahe in Führung gegangen.

Zwar konnten die ersten beiden Chancen im Mitteldrittel durch zwei Schüsse von Matti Näätänen verzeichnet werden, das Tor gelang allerdings den Gästen. Aus einer eigentlich völlig ungefährlichen Situation kam für die Joker wirklich alles Unglück und Unvermögen zusammen. Wie in Zeitlupe lochte N. Linsenmaier nach mehreren Abprallern zur erstmaligen Gästeführung ein. Doch nun schienen sich die Joker auf ihre Stärken zu besinnen. Scheiterte Stephen Schultz nach einem Konter noch an der Schulter von Goalie Mathis, gelang Kapitän Michael Kreitl der verdiente Ausgleich, als er einen Schlagschuss von Sami Ryhänen zum 2:2 abfälschte. Agierten die Joker bislang nahezu völlig ohne Körpereinsatz, so sollte in der Folge der ein oder andere krachende Check erfolgen. Beide Teams waren bemüht, zum Führungstreffer zu kommen. Fünf Minute vor der zweiten Drittelpause wurde diese nach einem Defekt an der Kaufbeurer Bande schließlich vorgezogen.

Doch auch die verfrühte Pause ließ die Joker nicht aus ihrer Lethargie erwachen. Nach nur 90 Sekunden war die Kaufbeurer Abwehr im Tiefschlaf, als die Gäste mit einem Paß über die komplette Eisfläche Stürmer Linsenmaier einen Alleingang bescherten. Der Freiburger konnte im letzten Moment nur noch unfair gestoppt werden. Den fälligen Penalty versenkte der auffällige Stürmer der Gäste allerdings souverän zur erneuten Führung. Wenig später hatten die Kaufbeurer im Powerplay den Ausgleich auf dem Schläger. Doch als die Gäste gerade wieder komplett waren, gelang Max Schmidle aus zentraler Position der erneute Ausgleich zum 3:3. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Die Gäste kamen mit einfachem, aber effizientem und vor allem schnörkellosen Eishockey immer wieder zu guten Möglichkeiten. Dies vermisste man auf Kaufbeurer Seite. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen der verdiente Führungstreffer durch Billich, dem die Breisgauer fünf Minuten später mit dem 3:5 durch Michael Schmerda die Vorentscheidung folgen ließen. Zwar verkürzten die Joker in derselben Minute durch Schultz noch einmal, doch damit war das Pulver endgültig verschossen. Die Gäste retteten mit Glück und Geschick einen nicht unverdienten Sieg über die Zeit und schraubten ihr Punktekonto auf sechs Zähler.

Gästetrainer Sulak hatte sein Team vor dem Powerplay der Joker gewarnt, was sich gleich in der ersten Überzahl zeigen sollte. Nach den ersten beiden Dritteln sah er die Führung seines Teams durchaus als gerecht an. Mit etwas Glück habe sein Team den Vorsprung über die Zeit gerettet.

Uli Egen bescheinigte den Gästen einen verdienten Erfolg. Seine favorisierten Joker boten katastrophales Eishockey, was mit DEL2-Niveau nichts zu tun hatte. Er bemängelte nicht nur das Zweikampfverhalten und die Einstellung seiner Akteure, sondern auch den Aufbau aus dem eigenen Drittel. Überhaupt nicht zufrieden war er mit der Einstellung seines Teams, das sogar noch mehr Tore hätte kassieren können. Dafür kündigte er für den kommenden Sonntag entscheidende Änderungen an, um im Breisgau die Revanche zu schaffen.


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