Siegtreffer bei 59:59

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Was für eine Dramatik: Mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim das Nachholspiel bei den Eisbären Berlin Juniors. Exakt eine Sekunde vor dem Ende markierte Nauheims Kanadier Lanny Gare den Siegestreffer nach einem Match zweier Teams, die an diesem Dienstagabend insgesamt auf Augenhöhe agierten. Bei den ohne Mario Willkom (beruflich verhindert) angetretenen Gästen stand erstmals seit vier Partien wieder Martin Niemz von Beginn an im Tor. Der Schlussmann hatte gegen die stark aufspielenden Hauptstädter anfangs zwei brenzlige Situationen zu überstehen, als Martens jeweils nur den Pfosten traf. Die Gäste hatten lediglich zu Beginn durch Lavallee eine aussichtsreiche Torchance, doch Markus Keller im Kasten der Hausherren hatte damit keine Probleme. Es entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem die Eisbären mehr von der Partie zu haben schienen. Zumindest taten sie mehr für den Angriff, ohne sich hierbei die ganz großen Tormöglichkeiten zu erspielen. Bad Nauheim wartete auf Fehler der Gastgeber, was Jan Barta in der zwölften Minute zum etwas überraschenden 0:1 nach Vorlage von Lanny Gare konsequent nutzte. Glück hatten die Hessen zudem, dass der Referee einen vermeintlichen Treffer der Eisbären aufgrund eines Torraumabseits nicht anerkannte.

Im zweiten Abschnitt machten zunächst die Hauptstädter weiter Druck. Mit einem verdeckten Schuss traf Pohl in der 25. Minute zum 1:1-Ausgleich, der Aufgalopp war für eine nun offene und temporeiche Partie. Zunächst traf Berlin zum dritten Mal in diesem Spiel den Pfosten, auf der anderen Seite prüfte John Hooks das Gestänge des Berliner Tores. Mitte der Partie war Lanny Gare plötzlich alleine durch und lief auf den Torhüter zu, doch Referee Steinecke pfiff ein vermeintliches Foul des Kanadiers, als der sich regelwidrig Platz verschafft haben sollte. Sowohl Gare als auch Trainer Fred Carroll protestierten lautstark, da zuvor ein Berliner Spieler foulte, was jedoch nicht geahndet wurde. Umso bitterer war das 2:1 durch Bielke im anschließenden Powerplay für die Juniors. Die Gäste antworteten aber prompt, denn nur 26 Sekunden später zappelte die Scheibe nach einem Barta-Schuss im Kasten der Hausherren zum 2:2. Nach diesem Treffer bestimmten die Kurstädter das Geschehen und kamen folgerichtig zur 3:2-Führung in der 33. Minute, als Kevin Lavallee alleine durch war und in seiner unnachahmlichen Manier mit der Rückhand erfolgreich war. Erneut der Kanadier sowie Baldys, Breiter, Schwab und Barta hatten anschließend große Chancen, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, doch Glück und Geschick waren auf Seiten des Berliner Torhüters.

Im letzten Drittel belauerten sich beide Seiten förmlich und warteten auf den vielleicht entscheidenden Fehler des Gegners. Als Gare nach einer unnötigen Strafe in der 48. Minute in der Kühlbox des Berliner Wellblechpalastes saß, war es Juniors-Stürmer Bielke, der mit seinem zweiten Powerplay-Treffer an diesem Abend auf 3:3 für die Hausherren ausglich. Nun war es ein Nervenspiel, in dem die abgeklärteren Hessen besser mit der Situation umgehen konnten. Zunächst traf Hare den Außenpfosten, dann überstand man souverän eine weitere Unterzahl in den Schlussminuten. Als man sich bereits auf eine Verlängerung einstellen musste, kamen die Roten Teufel in den letzten Sekunden der Partie noch einmal gefährlich vor das Berliner Gehäuse. Zunächst verzog Barta, und exakt eine Sekunde vor dem Ende markierte Lanny Gare den entscheidenden 4:3-Siegestreffer für die Kurstädter, die somit unter riesigem Jubel drei immens wichtige Zähler mit nach Hause nehmen. Alle sechs Saisonvergleiche hat man also gegen die Berliner gewinnen können und geht nun mit fünf Zählern Vorsprung vor den Piranhas aus Rostock in die letzten vier Punktspiele vor den am 27. März beginnenden Play-offs. Hält man diesen Vorsprung, so geht man mit Heimrecht in das Halbfinale und hat somit im ersten und entscheidenden fünften Spiel den Gegner zu Gast im heimischen Colonel-Knight-Stadion. Am Freitag erwarten die Hessen zunächst aber zuhause die Starbulls aus Rosenheim zum Traditionsspiel inklusive der „Full House“-Aktion Teil 2 mit Überraschungen und Events.

Tore: 0:1 (11:42) Barta (Gare), 1:1 (24:29) Pohl (Oblinger), 2:1 (28:11) Bielke (Martens/5-4), 2:2 (28:37) Barta (Gare), 2:3 (32:21) Lavallee (Baum, Gogulla), 3:3 (47:55) Bielke (Hofbauer/5-4), 3:4 (59:59) Gare (Schwab, Barta). Strafen: Berlin 6, Bad Nauheim 12. Zuschauer: 58.

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Sonntag 05.02.2023
Icefighters Leipzig Leipzig
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EG Diez-Limburg Limburg
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Tilburg Trappers Trappers
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Hannover Indians Hannover (Indians)
Hammer Eisbären Hamm
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Rostock Piranhas Rostock
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Hannover Scorpions Hannover (Scorp.)
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Dienstag 07.02.2023
Crocodiles Hamburg Hamburg
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Tilburg Trappers Trappers
Krefelder EV Krefeld
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Hannover Indians Hannover (Indians)
Hannover Scorpions Hannover (Scorp.)
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Rostock Piranhas Rostock
EG Diez-Limburg Limburg
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Icefighters Leipzig Leipzig
Hammer Eisbären Hamm
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Herforder EV Herford
Füchse Duisburg Duisburg
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Saale Bulls Halle Halle
ESC Moskitos Essen Essen
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Black Dragons Erfurt Erfurt

Oberliga Süd Hauptrunde

Sonntag 05.02.2023
EC Peiting Peiting
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EHC Klostersee Klostersee
Starbulls Rosenheim Rosenheim
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EV Füssen Füssen
EV Lindau Lindau
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ECDC Memmingen Memmingen
Höchstadter EC Höchstadt
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EHF Passau Black Hawks Passau
Blue Devils Weiden Weiden
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SC Riessersee Riessersee
Tölzer Löwen Bad Tölz
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Deggendorfer SC Deggendorf
Dienstag 07.02.2023
EHC Klostersee Klostersee
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Höchstadter EC Höchstadt
EV Füssen Füssen
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EV Lindau Lindau
ECDC Memmingen Memmingen
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
EHF Passau Black Hawks Passau
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Tölzer Löwen Bad Tölz
SC Riessersee Riessersee
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EC Peiting Peiting
Deggendorfer SC Deggendorf
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HC Landsberg Riverkings Landsberg