Sieg trotz Personalsorgen

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 5:0 (0:0, 1:0, 4:0) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim ihr vorletztes Vorbereitungsspiel zur anstehenden Oberliga-Saison beim Bayernliga-Meister ERV Schweinfurt. Das Match begann jedoch mit einigen Personalsorgen bei den Wetterauern: Dass Christian Franz (familiäre Gründe) und auch Sven Breiter (Kieferbruch) ausfallen würden, war schon vor dem Spiel klar. Es meldete sich aber kurzfristig auch noch Erik Haiduk aufgrund von Leistenproblemen ab, so dass Fred Carroll Jannik Striepeke und Pierre Wex in die Sturmreihen zwei und drei beorderte, um drei komplette Blöcke aufzubieten.

Die Umstellungen machten sich deutlich bemerkbar, zunächst war somit die Defensive Trumpf. Die Gäste fanden nach der Eingewöhnungsphase aber besser in die Partie und hatten vor allem durch die erste und fest eingespielte Sturmformationen um Lanny Gare, Jan Barta und Tobias Schwab die besseren Einschussmöglichkeiten. Besonders wenn es um schnelle Kontervorstöße gingen, waren diese drei beteiligt, allerdings war der Ex-Teufels-Goalie Varian Kirst im Dress der Schweinfurter stets zur Stelle. Torlos ging es somit in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gäste den Druck und kamen durch einen abgefälschten Schlagschuss von Kapitän Alexander Baum zur verdienten 1:0-Führung. Bad Nauheim blieb am Drücker, musste jedoch gleichzeitig auf Konter der Unterfranken aufpassen. Das wenige, was auf den Kasten von Boris Ackers kam, hatte dieser aber sicher. Überhaupt waren es vornehmlich beide Torhüter, die sich in diesem Mittelabschnitt auszeichnen konnten, so dass es mit einer knappen Führung für die Kurstädter in die zweite Pause ging.

Je länger das Spiel dauerte, umso besser konnten sich die Kurstädter in Szene setzen. In der 43.Minute war es erneut Alexander Baum, der das vorentscheidende 0:2 für die Gäste erzielen konnte. Schweinfurt hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen, während der EC durch Treffer von Richardson (in Unterzahl), Schwab und Althenn sogar auf 0:5 erhöhen konnten. Unter dem Strich geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung, und die Hessen haben das gezeigt, was ihr Coach von ihnen verlangt hatte: nämlich über 60 Minuten konzentriert den Gegner zu dominieren. Außerdem blieb Torhüter Boris Ackers im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. Am Sonntag haben die Kurstädter im Rückspiel gegen den Bayernliga-Meister ab 19.00 Uhr im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion die letzte Chance, vor der am nächsten Freitag beginnenden Punktrunde noch einmal etwas zu probieren. In dieser Partie sind die Eintrittspreise wiederholt um zwei Euro auf allen Plätzen reduziert.