Sieg im Testspiel folgt Niederlage im Oberliga-Auftaktspiel

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Das Testspiel am Freitagabend in Nordhorn sollte der Mannschaft nochmal Selbstvertrauen geben. Gegen den klassenniedrigeren Gegner wollte man möglichst erfolgreich und ohne Verletzung aus der Partie gehen, eine Aufgabenstellung, die nur teilweise gelang. Nach dem ersten Drittel führten die Ice Dragons mit 4:1, Tore von Fraser Smith (3) und Danny Reiss hatten vorzeitig die Weichen auf Sieg gestellt, während Adrian Matula nur Ergebniskosmetik betreiben konnte. Auch im zweiten Drittel waren die Ice Dragons deutlich überlegen, nutzen aber ihre Torchancen zu wenig aus. Micah Anderson und Sven Johannhardt erhöhten auf 6:1 zur Pause.

Im Letzten Drittel reichten den Ice Dragons die ersten 60 Sekunden, um weitere 3 Tore durch Marc Keller, Kai Domula und Fraser Smith zu erzielen, danach schalteten sie 2 Gänge runter. Dies nutzten die Gastgeber, um bis zum Spielende auf 9:3 durch Tore von Sascha Maat und Michael Sotor zu verkürzen. Noch während des letzten Drittels kam jedoch eine Hiobsbotschaft für den HEV. Sven Johannhardt hatte sich bei einem Zusammenprall eine Schulterprellung zugezogen, und fiel den Rest der Partie aus.

Am Sonntag im ersten Oberligaspiel war dann die Hypothek zu groß. Ohne den verletzten Sven Johannhardt, Josh Piro, Michael Reim, Ronny Schubert und Lukas Derksen traten die Ice Dragons nur mit 13 Feldspielern in Krefeld an, dazu stellte sich Jeff Keller erkrankt in den Dienst der Mannschaft. Zwar hielten die Jungs von Coach Bruce Keller von Anfang gegen die Feldüberlegenen Krefelder gut mit, das erste Tor erzielten jedoch die Gastgeber. In der 17. Minute war Dennis Appelhans mit einem  Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. Es dauerte jedoch nur 17 Sekunden, da war Herford wieder im Spiel. Nach einem tollen Doppelpass mit Fraser Smith ließ Marc Keller dem Krefelder Goalie keine Chance und glich das Spiel aus. Doch kurz vor Schluß des ersten Drittels brachte Marc Schaub auf Vorlage von Lorenzo Maas und Jan Lankes die Gastgeber wieder in Führung.

Auch im zweiten Drittel hatten die Krefelder den besseren Start. Es lief die 35. Minute, als Jan Lankes eine tolle Vorarbeit von Haiko Hirsch und Kai Oltmanns zum 3:1 verwandelte. Doch die Antwort von den tapfer kämpfenden Ice Dragons kam in der 39. Minute. Nach Toller Vorarbeit von Danny Reiss und Marc Keller konnte Jeff Keller alleine auf Ken Passmann im Krefelder Tor zu laufen und verkürzte zum 3:2 Pausenstand.

Das Spielchen lief genau so weiter. Knapp zweieinhalb Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Andre Wagner nach Vorlage von Jan Lankes mit einem fulminanten Schlagschuss den alten Abstand wieder herstellte. Genau 23 Sekunden später war Fraser Smith nach Vorarbeit von André Schäfer und Marc Keller zur Stelle und verlud Ken Passmann, Herford war wiederaif ein Tor ran. Nun begannen jedoch langsam die Kräfte der dezimierten Ice Dragons zu schwinden, so dass die Gastgeber langsam davon ziehen konnten. Oliver Mebus erhöhte in der 51. Minute im Powerplay auf 5:3, die Vorlagen kamen von Jan Lankes und Haiko Hirsch. Nur 40 Sekunden später war Matthias Wodrich zur Stelle und stellte die Anzeigentafel auf 6:3, vorbereitet von Marvin Deske und Robin Beckers. In der 57. Minute konnten dann die knapp 100 mitgereisten Herforder Fans noch einmal jubeln, Nach Vorarbeit von Nils Bohle und Micah Anderson verkürzte Kai Domula auf 6:4, doch nur 21 Sekunden später stellte Haiko Hirsch nach Vorarbeit von Jan Lankes und Kai Oltmanns den 7:4-Endstand her.

In der anschließenden Pressekonferenz war Bruce Keller nicht unzufrieden mit der Leistung seiner dezimierten Mannschaft, sah die Höhe der Niederlage vor allem durch den Kräfteverschleiß im ersten Drittel verschuldet, in dem die Ice Dragons ein enorm hohes Tempo anschlugen. Auch Elmar Schmitz, der Coach der Gastgeber zog den Hut vor der Leistung der dezimierten Ice Dragons, die nie aufsteckten, immer konstruktiveres Eishockey spielten und sich nicht aufgaben.

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