Sieg gegen Peiting bedeutet Rückkehr auf Platz vier

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
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Die Stuttgart Wizards zeigten sich nach der unglücklichen Niederlage in Essen gut erholt. Nur 48 Stunden später setzte sich der Oberligist gegen den EC Peiting 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) durch und kehrte mit drei gewonnen Punkten auf Tabellenplatz vier zurück. „Nach der Niederlage in Essen mussten wir heute gewinnen, das haben wir verdientermaßen geschafft. Nun wollen wir versuchen, im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde weiter dabei zu bleiben“, so Stuttgarts Trainer Wilbert Duszenko vor den anstehenden Partien am Freitag in München (28. November, 20 Uhr) und zu Hause gegen den TEV Miesbach (Sonntag, 30. November, 18:45 Uhr, Eissport-Zentrum Waldau Stuttgart).

Gegen Peiting machten die Wizards am Sonntagabend vor 734 Zuschauern auf der Stuttgarter Waldau von Anfang an klar, dass sie als Sieger vom Eis gehen wollten. Entsprechend engagiert gingen die Duszenko-Schützlinge zu Werke und erspielten sich gleich zu Beginn eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe die Wizards-Fans zum ersten Mal jubeln durften: Routinier Mike Bader erzielte auf Vorarbeit von Corey-Joe Ficek und Peter Westerkamp das 1:0 für Stuttgart (6.). Kurz danach hatten die Wizards zwar Glück, dass Peiting mit einem abgefälschten Schuss nur die Schoner von Goalie Tyrone Garner traf, doch das Führungstor gab den Gastgebern Sicherheit. Sie hatten die Gäste gut im Griff und zahlreiche Chancen, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Die Stuttgarter gingen mit ihren Möglichkeiten jedoch zu nachlässig um und führten so zur ersten Pause mit nur einem Tor Vorsprung.

Im zweiten Drittel waren die Cracks um Kapitän John Sicinski nicht wieder zu erkennen. Anstelle flüssiger Kombinationen wie im ersten Drittel versuchten sich die Wizards nun in Einzelaktionen, leisteten sich etliche Fehlpässe und ließen den Gästen aus Oberbayern zu viel Raum. In dieser Phase wirkte Peiting spritziger und die Wizards hatten es Tyrone Garner zu verdanken, dass den Gästen der Ausgleich nicht gelang – Chancen gab es für die Gäste in den zweiten 20 Minuten jedenfalls genügend.

So hatte die knappe Führung der Wizards auch im Schlussdrittel Bestand. In einem von Taktik geprägten Spiel wollte keine Mannschaft zu viel riskieren. So neutralisierten sich beide Teams gegenseitig, Torszenen waren deshalb Mangelware.

Je länger der letzte Abschnitt lief, desto mehr erspielten sich die Wizards ein Übergewicht. Trotz bester Gelegenheiten sah es jedoch zunächst so aus, als sollte sich der starke Peitinger Goalie Samuli Peltosara kein zweites Mal bezwingen lassen.

Erst in der 54. Minute gelang dem starken Peter Westerkamp aus kurzer Distanz das Tor zum 2:0. Mit diesem Treffer war die Partie entscheiden. Peiting versuchte zwar noch einmal alles und drückte auf den Ausgleich. Dieser gelang jedoch nicht mehr und die Wizards brachten den wichtigen Erfolg mit Glück und Geschick über die Zeit.

Trotz der Niederlage war Peitings Coach Georg Kink nach Spielende zufrieden mit seinem Team, das alles versucht habe: „Wir wussten, dass das Toreschießen in Stuttgart schwer wird, denn die Wizards haben einen sehr guten Keeper und stehen sicher in der Abwehr. Für uns war es durch den Ausfall von fünf Leistungsträgern noch schwerer, doch das Team hat gut gekämpft. Es war ein spannendes Spiel und die Chancen waren da, aber der letzte Kick hat gefehlt. Der Stuttgarter Sieg geht in Ordnung.“

Die Wichtigkeit des Erfolges gegen Peiting strich Kinks Stuttgarter Kollege Wilbert Duszenko auf der Pressekonferenz heraus: „Nach der Niederlage in Essen standen wir unter Druck. Das Spiel war taktisch geprägt. Im ersten Drittel hatten wir viele Chancen und hätten die Partie da schon entscheiden müssen. Im zweiten Abschnitt lief dann nicht mehr viel zusammen, zum Glück haben wir uns im letzten Drittel wieder gefangen. Das zweite Tor war wie eine Erlösung, doch auch danach war das Spiel noch nicht vorbei. Ich hoffe, dass unser Powerplay in den nächsten Spielen wieder besser wird, denn wir möchten im Kampf und Platz fünf dabei bleiben.“

Tore: 1:0 (5:39) Mike Bader (Corey-Joe Ficek, Peter Westerkamp), 2:0 (53:04) Peter Westerkamp (Corey-Joe Ficek, Mike Bader). Strafen: Stuttgart 8, Peiting 12. Zuschauer: 734.

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