Sieg gegen den Altmeister

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) gewannen die ersatzgeschwächten Roten Teufel Bad Nauheim ihr Heimspiel gegen den Altmeister EC Bad Tölz. Torschützen für die Gastgeber waren zweimal Sven Breiter sowie Patrik Gogulla. Die Gäste wirkten im ersten Drittel einen Tick agiler und hatten den Vorteil von gleich vier Powerplays, wobei sogar eine Zwei-Mann-Überzahl dabei war. Boris Ackers war in diesen Szenen der überragende Mann und hielt sein Team im Spiel. Auf der Gegenseite hatte man nur sporadische Möglichkeiten, wie in der 14.Minute, als Richardson zu spät auf seinen Sturmpartner Piwowarczyk passte, was durchaus eine vielversprechende Torchance war. Der Referee zog sich anschließend den Unmut der Fans nicht nur durch die Strafzeitenverteilung zu, sondern auch, dass er kurz vor der Pause einen astreinen Bandencheck der Tölzer ungeahndet ließ.

Im Mitteldrittel normalisierte sich das Geschehen, auch wenn Lanny Gare eine leicht überzogene Zehnminutenstrafe kassierte. Bad Nauheim zeigte sich unbeeindruckt und versuchte, Druck in Richtung des Bad Tölzers Gehäuse zu machen. Richardson, Barta und Gare hatten gute Gelegenheiten, doch Bad Tölz ging durch den ungedeckten Keller in der 31. Minute mit 0:1 in Front. Der EC antwortete aber nicht mal eine Minute später nach einem kapitalen Fehler der Tölzer Defensive, was Breiter zum Ausgleich nutzte. Einen weiteren Fauxpas diesmal durch ECT-Goalie Jenike, verwertet ebenfalls Sven Breiter in der 36. Minute sogar in eigener Unterzahl zum nun verdienten 2:1.

Im letzten Drittel wurde es nochmal ein echter Krimi: zunächst glich Eastman in Überzahl zum 2:2 aus. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams, so dass es so schien, als würde der nächste Fehler die Entscheidung bringen. Ein Alleingang von Gogulla in der 57. Minute brachte das 3:2 für die Hausherren, die Bayern nahmen in der vorletzten Minute ihren Goalie vom Eis. Gare und Schwab verfehlten das leere Gehäuse, hinten verteidigte man mit Glück und Geschick, wobei Ackers noch einige Male eingreifen musste. Es blieb schlussendlich beim 3:2-Sieg der Hessen, durch den die Roten Teufel bis auf einen Zähler an den Zweitplatzierten aus Rosenheim heranrücken. Am Sonntag sind die Kurstädter spielfrei, das nächste Match bestreiten die Wetterauer am kommenden Freitag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr zu Hause gegen den am Freitag in Peiting mit 4:0 siegreichen EHC Dortmund.

Tore: 0:1 (30:22) Mangold (Strobl, Merl), 1:1 (31:13) Breiter (Barta, Schwab), 2:1 (35:59) Breiter (Vogler, Barta/4-5), 2:2 (43:06) Strobl (Andrä, Eastman/5-4), 3:2 (56:23) Gogulla (Gare, Ackers). Strafen: Bad Nauheim 18 + 10 (Gare), Bad Tölz 12. Zuschauer: 1088.

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