Shutout für Stephen Ritter

Shutout für Stephen RitterShutout für Stephen Ritter
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Fred Carroll stellte seinen Reihen leicht um, nachdem Jannik Striepeke, der unter der Woche seinen Trainerschein absolvierte und nicht trainieren konnte, fehlte. Für ihn kam Dennis Cardona im vierten Sturm zum Einsatz, während Jan Barta in der ersten Formation auflief. Marius Pöpel half für ihn im zweiten Sturm neben Piwowarczyk und Weibler aus. Zudem kam erneut Stephen Ritter im Tor der Hausherren zum Zuge, während die Gäste mit gerade mal 12 Feldspielern antraten. Erwartungsgemäß übernahmen die Roten Teufel von der ersten Minute an die Initiative, bereits nach sieben Sekunden prüfte Igor Filobok Hamms Goalie Voigt. Es dauerte bis zur 6.Minute, ehe Kyle Piwowarczyk einen Pass von Pöpel aus der Luft akrobatisch zur 1:0-Führung über die Linie drücken konnte. Die Kurstädter bestimmten auch weiterhin das Match und kamen zu Großchancen von Schwab (8.), Gare (14.) und Cardona (15.), die jedoch allesamt am Kasten des Torhüters vorbeigingen. Besser machten sie es in der 18.Minute, als Lanny Gare goldrichtig am langen Pfosten stand, wo ein Schuss von Barta von der Bande direkt auf seinen Schläger kam, so dass er keine Mühe hatte einzunetzen.

Mit Beginn des Mittelabschnitts kamen die Gäste mit Elan und einem Schuss von Vanek zurück aus der Kabine, doch Ritter hielt souverän mit der Fanghand. Dies war aber auch schon alles, was von den Young Stars zu sehen war. Stattdessen orientierten sich die Gastgeber wieder in Richtung Tor von Benjamin Voigt, der zwei Chancen von Barta (25.) und Gare (26.) parieren konnte. Das 3:0 durch Filobok in Überzahl konnte aber auch er nicht verhindern, und nur drei Minuten später markierte Dennis Cardona nach einer schönen Kombination das 4:0 für den EC. Lanny Gare hätte mit einem Break in Unterzahl kurz vor der zweiten Pause gar auf 5:0 erhöhen können, doch Voigt zeigte eine tolle Parade gegen den Kanadier.

Im letzten Drittel spielten die Hausherren die Partie souverän herunter und schraubten das Ergebnis durch zwei Powwerplay-Tore von Weibler (43.) und Althenn (57.) auf 6:0 in die Höhe. Dabei wären durchaus noch mehr Treffer möglich gewesen, doch Voigt hielt, was zu halten war. Einziger Wermutstropfen war die Spieldauerstrafe gegen Igor Filobok, der Hamms Plate mit einem hohen Stock leicht im Gesicht verletzte. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Vor allem die fünf Minuten Unterzahl nach Igors Strafe liefen sehr gut. Mich freut es auch für Stephen Ritter und seinen Shutout“, so EC-Coach Fred Carroll nach dem Spiel. „Wir haben viele Ausfälle und können demnach nur 30 Minuten mithalten. Das Team hätte zumindest einen Treffer verdient gehabt“, sagte Hamms Trainer Pokorny nach dem Schlusspfiff. Am Sonntag gastieren die Hessen in Neuss (20 Uhr), das nächste Heimspiel steigt am kommenden Freitag um 19.30 Uhr gegen Duisburg.

Tore: 1:0 (5:53) Piwowarczyk (Pöpel), 2:0 (17:38) Gare (Barta), 3:0 (28:10) Filobok (Althenn, Baldys/5-4), 4:0 (31:37) Cardona (Filobok), 5:0 (42:45) Weibler (Piwowarczyk/5-4), 6:0 (56:57) Althenn (Franz/5-4). Strafen: Bad Nauheim 8 + 5 + Spieldauer (Filobok), Hamm 10. Zuschauer: 448.

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