Sergej Jaschin: „Team kennen lernen und punkten“

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Zwei Trainingseinheiten hat Sergej Jaschin mit den Revier Löwen Oberhausen absolviert und dabei seine Schützlinge gleich verwundert. Beim ersten Training wurden intensiv die stocktechnischen Fähigkeiten der Löwen-Cracks überprüft. Damit war langjährigen Löwen-Cracks klar, dass jetzt die Uhren anders ticken, als in den zurückliegenden zweieinviertel Jahren. Für den neuen Trainer war dieser Beginn eine Selbstverständlichkeit. „Ich muss doch schauen, was mit den einzelnen Spielern möglich ist, was sie können“, erläutert Jaschin. „In den ersten Tagen wird auch viel mehr gesprochen, weil man schauen muss, welche Ansprache für die einzelnen Spieler zur optimalen Umsetzung der ausgegebenen Taktik nötig ist.

In jedem Fall erwartet Jaschin von seinen Spielern mit Blick auf die gerade einmal drei Trainingseinheiten in der Woche ein besonderes Engagement abseits der Einheiten. „Ohne Eigeninitiative der Spieler geht gar nichts, wenn man bei so wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten Erfolg haben will“, redet Jaschin gleich Klartext.

In Sachen Neuverpflichtungen ließ der neue Trainer neben dem Managementteam in den letzten Tagen schon die Telefondrähte glühen, will sich inklusive der Spiele am Wochenende gegen Ravensburg und Bayreuth aber erst einmal schauen, wo akuter Handlungsbedarf besteht. „Es hat ja keinen Wert einfach so Spieler zu holen. Es müssen die Spieler gefunden werden, mit denen die Löwen das Ziel Klassenerhalt erreichen und ich meine Vorstellungen umsetzen kann“, saht Jaschin. Ich bin aber optimistisch, dass uns das gelingt. „Ich kann für mein erstes Wochenende keine konkrete Punktzahl versprechen. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft nicht leer ausgeht, wenn sie sich an die taktischen Vorgaben hält.“