Selb: 5:3 Sieg gegen Haßfurter Rumpftruppe

Erster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin CapitalsErster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin Capitals
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Der ERC Selb gewann am Sonntagabend gegen den ERC Haßfurt mit 5:3 und fuhr damit seinen zweiten Heimerfolg der laufenden Saison ein. Der ERC Haßfurt, der aufgrund zahlreicher Verletzungen nur mit 13 Feldspieler in die Porzellanstadt anreiste, erwies sich als unbequemer Gegner. Die "Rumftruppe" von Trainer Stefan Kagerer führte nach einem sehr schlecht geführten Drittel aus Selber Sicht bereits nach nur neun Minuten mit 2:0, mußte aber mit zunehmener Spielzeit dem Tempo und der fehlenden Kraft Tribut zollen. Nachdem die "Wölfe" trotz eines klaren Chancenübergewichts im Mittelabschnitt keine Treffer markieren konnten und bis zur 53. Spielminute einen 2:3 Rückstand hinterherliefen, sollte ein "Dreier" innerhalb von nur 39 Sekunden für die Entscheidung sorgen: Stephan Trolda eröffnete den "Dreier-Torreigen", 12 Sekunden später legte Marc Garthe nach, ehe abermals nur 17 Sekunden darauf Geburtstagskind Holger König per Direktabnahme den Enstand von 5:3 erzielte.



ERC Haßfurt, Trainer Stefan Kagerer:

"Gratulation an Selb. Es ist natürlich für mich sehr bitter hier zu stehen. Wir haben heute eine Rumpftruppe gehabt, bis zur 54. Minute gekämpft und eigentlich auch alles eingehalten, was wir uns vorgenommen haben. Wir spielten vielleicht etwas über unseren Möglichkeiten, die Kraft war nicht ausreichend für die komplette Spielzeit und nach dem 3:3 habe ich dann schon Böses geahnt. Das schnelle 4:3 und das 5:3 innerhalb von nur wenigen Sekunden war dann der endgültige Knackpunkt bzw. Genickbruch. Dann lassen die Kräfte endgültig nach, die Konzentration ist weg, da geht dann überhaupt nichts mehr. Trotzdem Lob an Selb, wir haben das Spiel in den Ecken verloren, bei vier der fünf Toren bekamen wir die Scheibe aus dem Eck nicht heraus und das wurde bestraft. Solche Fehler dürfen nicht passieren, aber ich kann nur Lob an meine Mannschaft aussprechen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir uns sehr gut verkauft. Momentan kommt einfach alles zusammen, wir haben zahlreiche Verletzte, ein Ausländer geht uns ohnehin noch ab….Aber dafür haben wir uns gut geschlagen, auch wenn wir uns dafür nichts kaufen können. Wir spielen wochenlang sehr gut, aber punkten nicht. Wir kommen aber mit Sicherheit wieder aus diesem Tal heraus, die 53 Minuten geben Anlass zur Hoffnung und das ist das, an was wir uns aufrichten müssen.“

ERC Selb, Trainer Doug Kacharvich:

"Ich möchte meinen Kollegen Stefan Kagerer zustimmen. Haßfurt hat super gekämpft, mit nur 13 Feldspielern, das war toll. Aus unserer Sicht. Wir haben im ersten Drittel sehr schlecht gespielt, Haßfurt führte mit 3:1 und ich war sehr enttäuscht. Ab der zwanzigsten Minute kamen die Jungs Gott sei Dank ins Spiel zurück, haben hervorragend gearbeitet, wir hatten viele Chancen, leider konnten wir kein Kapital, sprich Tore, schießen. Zu Beginn starteten wir mit vier Reihen, im Schlussdrittel stellte ich auf drei Blöcke und vier Verteidiger um. Kein Vorwurf an meine jungen Spieler, aber sie hatten zum Schluss einfach nicht mehr die notwendige Kraft das Tempo zu gehen. Lob aber nochmals an Haßfurt. Sie haben eine starke Mannschaft, im letzten Jahr waren sie das Überraschungsteam schlechthin und wer weiß wie es ausgegangen wäre, wenn „Bibbi“ Appel, den ich gut kenne, dabei gewesen wäre. Ich bin froh über die drei Punkte und hoffe, dass wir auch in den kommenden Spielen Erfolge einfahren können.“

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