Sechster Sieg in Folge

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim besiegten am Dienstag Abend vor der stattlichen Kulisse von 2664 Zuschauern den SC Riessersee mit 2:1.

Wieder einmal sahen die Fans im Rosenheimer Eisstadion ein spannendes und unterhaltsames Eishockeymatch, das optimal für die Grün-Weißen begann. Nach 65 Sekunden kassierte Harald Waibel vom SCR eine Strafzeit, worauf die Starbulls mit einem Powerplaytor in der dritten Minute antworteten. Den Treffer erzielte Mitch Pohl nach einer feinen Einzelaktion im gegnerischen Drittel. In der Folge hatte Garmisch durch Alexander Rusch (vierte und siebte Minute) zwei gute Möglichkeiten. Beide Male konnte der an diesem Abend überragende SBR-Keeper Oliver Häusler den Ausgleich verhindern. In der zwölften Minute leistete sich ein Garmischer an der eigenen blauen Linie einen katastrophalen Abspielfehler, was das 2:0 für die Gastgeber einleitete. Andi Schneider schnappte sich die Scheibe und bezwang den gegnerischen Torhüter Chris King. Bis zur Pause bekamen die Chyzowski-Schützlinge zwei weitere Überzahlgelegenheiten, die sie nicht nutzten.

Im Mittelabschnitt fand man nur selten beide Teams mit je fünf Mann auf dem Eis. Vor allem gegen die Gäste hagelte es ab der 26. Minute Strafen. Zuvor vergaben sie aber noch zwei dicke Chancen durch T.J. Guidarelli (23. Minute) und Dave Noel-Bernier (25.). Danach wanderten Maximilian Mayer, Peter Runkel und Martin Holzer in die „Kühlbox“. Dazwischen musste Neil Mc Cann nach einem Check von hinten gegen Patrick Senger sogar mit 5+Spieldauer in die Kabine. Trotz siebeneinhalb Minuten numerischer Überlegenheit war Rosenheim nicht im Stande einen Treffer zu markieren, um für die Vorentscheidung zu sorgen. Ganz im Gegenteil: Heini Schiffl leistete sich bei 5:3-Powerplay an der blauen Linie einen absolut unnötigen Scheibenverlust, Guidarelli ließ sich nicht lange bitten und verwandelte im Alleingang zum 1:2-Anschlusstreffer aus Garmischer Sicht.

In den letzten 20 Minuten war für die Hausherren Zittern angesagt. Drei Mal kamen die Werdenfelser in den Genuss eines Überzahlspiels, doch auch ihnen wollte kein Powerplaytor gelingen. Die Starbulls schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit und feierten nicht nur den sechsten Sieg hintereinander – sie dürfen sich inzwischen als Tabellendritter der Oberliga Süd bezeichnen lassen.

Trainerstimmen:

Georg Holzmann: Ich habe ein gutes Oberligaspiel gesehen, das von viel Kampf geprägt war. Wir waren schnell mit 0:2 hinten, was durch zwei dumme Aktionen passierte. Danach haben uns bravourös zurückgekämpft. Durch viele unnötige und dumme Fouls waren wir nicht mehr in der Lage das Spiel zu drehen.

Ron Chyzowski: Riessersee hat 60 Minuten Druck auf unser Tor gemacht, meine Jungs haben aber sehr gut dagegengehalten und kompakt gespielt. Im Powerplay hatten wir kein Glück. Obwohl wir einen guten Lauf haben, ist der Weg zum Erreichen des sechsten Platzes noch lang.

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