Sechs Minuten Unterzahl verhindern Punktgewinn

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Nichts Neues bei den Stuttgart Wizards: Der Aufsteiger kann in der Qualifikationsrunde der Oberliga in fremden Stadien derzeit einfach nicht gewinnen. Am Sonntagabend unterlag das Team aus der Schwabenmetropole beim Altmeister EV Füssen 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) und verpasste es, sich in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten. Dabei boten die Zauberer dem Favoriten bis ins Schlussdrittel hinein Paroli und konnten das Spiel offen halten, ehe sie durch drei kurz nacheinander folgende Strafzeiten auf die Verliererstraße gerieten. „Wir haben für unsere Undiszipliniertheiten Lehrgeld bezahlt. Nach dem Rückstand hatten wir zwar noch einige Möglichkeiten zum Ausgleich, starben bei unseren Offensivbemühungen aber in Schönheit, anstatt einfach zu schießen. So kann man kein Spiel gewinnen. Diese Probleme müssen wir rasch in den Griff bekommen, um in die Erfolgsspur zurückkehren zu können“, meinte Wizards-Coach Wilbert Duszenko nach der Partie mit Blick auf die anstehenden Spiele in Selb (20. Februar, 20 Uhr) und gegen den Höchstadter EC (22. Februar, 18.45 Uhr, Eissport-Zentrum Waldau Stuttgart). Am Füssener Kobelhang begannen die Hausherren druckvoller und hatten in den ersten zehn Minuten der Partie die besseren Chancen. Die Wizards hielten jedoch konsequent dagegen und gingen entschlossen in die Zweikämpfe, so dass die Füssener Leoparden ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten. Nach einer guten Viertelstunde kamen auch die Wizards zu ersten Möglichkeiten, doch Füssens Torhüter André Irrgang konnte sich – wie sein Gegenüber Tyrone Garner bei den Wizards – mehrfach auszeichnen, so dass es ohne Treffer in die erste Pause ging. Zu Beginn des Mitteldrittels wurde es brenzlig für die Gäste aus Stuttgart, nachdem Christian Seeberger für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte. Die Wizards überstanden das stets brandgefährliche Füssener Powerplay unbeschadet und fanden nach Seebergers Rückkehr ihrerseits besser ins Spiel. In dieser Phase hatten die Stuttgarter einige Großchancen, agierten im Abschluss aber zu überhastet oder fanden im gut aufgelegten Füssener Keeper André Irrgang ihren Meister. Sein Gegenüber Tyrone Garner stand Irrgang jedoch in nichts nach und nach gut der Hälfte der Spielzeit – der EV Füssen hatte zwischenzeitlich das Heft wieder in die Hand genommen – hatten es die Wizards vor allem ihrem Torhüter zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Im Schlussabschnitt – Füssen startete wieder in Überzahl – erhöhten die Gastgeber das Tempo. Nun war abzusehen: Wer das nächste Tor schießt, wird wohl als Sieger vom Eis gehen. Die Leoparden machten zwar enorm Druck, doch die Wizards kämpften weiter bravourös und konnten die Partie offen halten. Bis zur 47. Minute, als bei den Württembergern der Faden riss und sie sich mit unnötigen Strafzeiten selbst um den möglichen Lohn ihrer Arbeit brachten. Zunächst wanderte Jeff White für zwei Minuten in die Kühlbox, ehe sich Matt Holmes zu einem überflüssigen Foul in der neutralen Zone hinreißen ließ. Zudem folgte ihm kurz danach auch noch Christian Lorch, so dass Füssen über zwei Minuten lang zwei Mann mehr auf dem Eis hatte. Diese Gelegenheit ließen sich die in Überzahl wie gewohnt starken Füssener nicht entgehen. In der 48. Spielminute stocherte Andreas Kleinheinz die Scheibe aus dem Gewühl vor dem Tor über die Linie und sorgte damit für die Entscheidung. Die Strafzeiten machte nach Spielende auch Wizards-Trainer Wilbert Duszenko als Grund für den erneut erfolglosen Auftritt auf fremden Eis aus: „Wir haben heute Lehrgeld bezahlt, unsere Undiszipliniertheiten sind bestraft worden. Es war ein enges Spiel, in dem Kleinigkeiten zugunsten des EVF entschieden haben. Die sechs Minuten Unterzahl, in denen das entscheidende Tor gefallen ist, sind einfach zu viel. Darüber wird zu reden sein“, so das Statement des Übungsleiters auf der Pressekonferenz. Froh über den Sieg nach zuletzt drei Niederlagen war hingegen Füssens Coach Franz-Josef Baader: „Die Mannschaft hat heute im Gegensatz zu den letzten Spielen endlich das nötige Engagement an den Tag gelegt. Tyrone Garner hat zwar wirklich gut gehalten, doch wir haben geduldig gespielt und sind für unsere Geduld auch mit dem entscheidenden Treffer belohnt worden“, sagte der sichtlich erleichterte Leoparden-Dompteur. Tor: 1:0 (47:55) Andreas Kleinheinz (Wolfgang Koziol) 5-3. Strafen: Füssen 10, Stuttgart 18. Zuschauer: 730.

Stürmer verlängert
Thomas Zuravlev bleibt bei den Crcodiles Hamburg

​Die Crocodiles Hamburg haben den Vertrag mit Thomas Zuravlev um ein Jahr verlängert. Der Stürmer kehrte 2019 zu den Crocodiles zurück und geht nun in seine fünfte S...

Zusammenarbeit seit 2014
SC Riessersee und Red Bull München verlängern Kooperation

​Der zehnmalige deutsche Eishockey-Meister SC Riessersee und der dreimalige Titelträger EHC Red Bull München verlängern ihre Partnerschaft. Beide Clubs haben sich au...

2014 EBEL-Meister mit dem HC Bozen
Torhüter Jaroslav Hübl verstärkt die Blue Devils Weiden

​Bei der Suche nach einem neuen Torwart für die kommende Oberliga-Saison können die Blue Devils Weiden Vollzug melden. ...

22-Järhiger kam kurz vor Weihnachten
Torhüter David Heckenberger bleibt bei den EV Lindau Islanders

​Nach der Verlängerung von Verteidiger Patrick Raaf-Effertz können die EV Lindau Islanders die nächste Fortsetzung eines Kontraktes bekanntgeben. Goalie David Hecken...

EVL-Vorsitzender Bernd Wucher: „Wir gehen als Freunde auseinander“
Lindau Islanders und Trainer Gerhard Puschnik gehen getrennte Wege

​Die EV Lindau Islanders und Trainer Gerhard Puschnik gehen getrennte Wege. „Wir gehen als Freunde auseinander“, kommentierte Bernd Wucher, 1. Vorsitzende des EVL, d...

Maximilian Huber verlässt den Oberligisten
Passau Black Hawks verlängern mit Elias Rott

​Die Passau Black Hawks haben den Vertrag mit Angreifer Elias Rott um ein weiteres Jahr verlängert. ...

Tilburg brauchte Verlängerung – Bowles verlängert in Hannover
Oberliga Nord: Alle Favoriten im Schnelldurchlauf im Halbfinale

​Zwei Spiele – zwei Siege. Mit dieser Taktik gingen scheinbar die Favoriten der Oberliga Nord in die erste Runde, denn alle vier kamen weiter. Die Hannover Scorpions...

2:0-Sieg im fünften Spiel gegen Rosenheim
Selber Wölfe ziehen ins Süd-Finale ein

​Eine Play-off-Halbfinalserie, die Werbung für das Eishockey war und keinen Verlierer verdient hatte, entschieden die Selber Wölfe gegen die Starbulls Rosenheim im f...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!

Oberliga Nord Playoffs

Freitag 16.04.2021
Hannover Scorpions Scorpions
- : -
Crocodiles Hamburg Hamburg
Tilburg Trappers Trappers
- : -
Herner EV Herne
Sonntag 18.04.2021
Herner EV Herne
- : -
Tilburg Trappers Trappers
Crocodiles Hamburg Hamburg
- : -
Hannover Scorpions Scorpions
Dienstag 20.04.2021
Hannover Scorpions Scorpions
- : -
Crocodiles Hamburg Hamburg
Tilburg Trappers Trappers
- : -
Herner EV Herne

Oberliga Süd Playoffs

Freitag 16.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb
Sonntag 18.04.2021
Selber Wölfe Selb
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Dienstag 20.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb
Freitag 23.04.2021
Selber Wölfe Selb
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Sonntag 25.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb