Schwache Falken geben Spiel noch aus der Hand

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Die Heilbronner Falken konnten zum Saisonauftakt ihre gute Leistung aus den Testspielen nicht abrufen. Nach einer alles in allem bis auf wenige Minuten schwachen Leistung unterlagen sie gegen den SC Riessersee mit 4:5.

Der HEC trat wie die Gäste in Bestbesetzung an und machte in den ersten fünf Minuten mächtig Druck auf das Gehäuse von Mark McArthur, vergab dabei einige gute Chancen. Auch anderthalb Minuten 5-gegen-3 blieben ungenutzt, dann war es mit der Herrlichkeit vorbei. Riessersee kam besser ins Spiel und hatte nach einem schönen Spielzug durch Galbraith die Chance zur Führung, ließ anschließend ein 4-gegen-3-Powerplay verstreichen. Bei den Falken lief in dieser Phase in der Offensive nicht allzu viel zusammen, allein Mauer machte bei einem Solo auf sich aufmerksam (14.). Das nächste Überzahlspiel der Gäste sollte deren Führung bringen, Sikora traf per Schlagschuss zum 0:1 (16.).

Im zweiten Drittel kamen die Unterländer dann mit mehr Schwung aus der Kabine, erarbeiteten sich Chancen und trafen in der 25. Minute zum Ausgleich. Petrozza lief auf den SCR-Keeper zu und sah den frei stehenden Schietzold im Rückraum, der zum 1:1 einnetzte. Keine Minute später tankte sich Mauer durch die Abwehr der Werdenfelser und brachte Heilbronn in Führung, und wiederum gut zwei Minuten nach dem 2:1 sorgte Caig aus kurzer Distanz nach schöner Vorarbeit von Caudron für das 3:1. Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber klarer Herr im Hause und hatten einige Gelegenheiten, die Führung auszubauen. So scheiterte Lodge am Außenpfosten (35.). Drei Minuten vor der Pause war es dann soweit, Stanley erhöhte in Überzahl per Backhander auf 4:1. Damit schienen die Falken endgültig auf die Siegerstraße zu geraten, doch die Gäste gaben nie auf und konnten nach einem heillosen Durcheinander wegen Missverständnissen zwischen Zeitnahme und dem Schiedsrichtertrio eine Minute vor der Sirene durch Lindmark in Überzahl auf 4:2 verkürzen.

Im Schlussdrittel schienen im Heilbronner Nebel sowohl die Falken als auch Schiedsrichter Huber den Durchblick zu verlieren. Der Referee pfiff sehr kleinlich und nicht immer verständlich, der HEC nutzte seinerseits jede Chance, auf die Strafbank zu wandern. Da das Unterzahlspiel überhaupt nicht funktionierte und sich der SCR immer wieder schnell im Angriffsdrittel einnisten konnte, waren weitere Treffer gegen die viel zu passive HEC-Box die logische Folge. Nach 45 Minuten sorgte Mayr mit einem abgefälschten Schuss für den Anschlusstreffer, Schennach traf drei Minuten später über aus den Birkens Fanghand zum Ausgleich. Als dann Appel nach einer sehr umstrittenen Strafzeit aufs Sünderbänkchen musste, nutzten die Oberbayern die Überzahlsituation durch Mayr zum 4:5. Es folgten wütende Proteste der 1.600 Zuschauer, und wegen Glasscherben auf der Spielfläche ließ Schiedsrichter Huber das Eis neu aufbereiten. Nach dieser Pause versuchten die Falken, wieder ins Spiel zu kommen, und hatten durch Caudron per Alleingang noch eine gute Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte ebenso am Torhüter wie im direkten Gegenzug Pfohmann, der alles klar hätte machen können. In der Schlussphase nahm HEC-Coach Rossi den Torhüter vom Eis, doch trotz Überzahlspiel und einer Großchance 15 Sekunden vor Schluss durch Schietzold blieb es letztlich beim knappen Sieg der Gäste.

Unter dem Strich zeigten die Falken nur in den ersten drei Minuten und phasenweise im Mitteldrittel eine gute Leistung. Ansonsten war viel Leerlauf im Offensivspiel, die Angriffsreihen harmonierten noch nicht und das Powerplay war viel zu langsam und statisch. Dennoch sah man nach 37 Minuten wie der sichere Sieger aus, ließ sich mit etwas Unterstützung durch den Schiedsrichter im Schlussdrittel noch die Butter vom Brot nehmen. Viel zu passives und undiszipliniertes Spiel des HEC wurde dann vom SC Riessersee eiskalt ausgenutzt.

Nach dieser enttäuschenden Vorstellung muss am Sonntag in Miesbach beim "Angstgegner" gepunktet werden.

SB

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