SC Riessersee unterliegt in Crimmitschau 2:3

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der nächste große Gegner stand auf dem Spielplan. Doch fast

schon traditionsgemäß wurde es nichts mit einem Sieg für die Werdenfelser. 2:3

(0:2,0:1,2:0) unterlag man dem Aufstiegskandidaten Crimmitschau. Das knappe

Ergebnis täuscht jedoch über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg. Die Sachsen

hätten bereits nach dem ersten Drittel uneinholbar davonziehen können,

scheiterten jedoch am eigenen Unvermögen, dem Torgestänge oder einem erneut

überragenden Mark McArthur.

Ihm war es zu verdanken, dass die überfällige Führung durch

den Ex-Garmischer Christoph Klotz erst nach 13 Minuten fiel. Dass keiner den

Verteidiger deckte, scheint niemanden gestört zu haben. Im weiteren

Spielverlauf tauchten reihenweise Spieler der Hausherren alleine vor dem

Gehäuse auf. Beim 0:2 wurde Karol Rusznyak sträflich frei stehen gelassen, beim

0:3 wunderte sich Björn Friedl über so wenig Gegenwehr. Die Torchancen des SC

Riessersee konnte man bis zur zweiten Pause an einer Hand abzählen. Tyson

Mulock und Benedikt Kastner vergaben bei zwei Alleingängen die besten

Möglichkeiten.

Der Schlussabschnitt bot das selbe Bild. Crimmitschau

stürmte, McArthur hielt. Wie aus heiterem Himmel viel in der 53.Minute der

Anschlusstreffer. Natürlich durch Tyson Mulock, dem einzigen ausländischen

Stürmer, der an diesem Abend seine Leistung brachte. Am Spielverlauf änderte

dies jedoch nichts. Auch das 2:3 – Bablitz fälschte einen Schlagschuss ab – war

mehr Zufallsprodukt als Aufbäumen. Bezeichnend für die schwache Leistung der

nordamerikanischen Angreifer war die Strafe gegen Blaine Bablitz in der

59.Minute als er den Puck völlig unbedrängt über die Bande beförderte. Die

Hoffnung auf den Ausgleich war begraben, die Niederlage besiegelt.

Diese gilt es jetzt so schnell wie möglich zu vergessen,

denn in einer Woche steht die richtungweisende Partie in Ratingen auf dem

Programm. Die Ice Aliens liegen nur noch fünf Punkte hinter den Weiß-Blauen. Um

sich auf dieses Sechs-Punkte-Spiel vorzubereiten, haben die Spieler von Andreas

Brockmann nun genügend Zeit. Am morgigen Sonntag ist der SCR spielfrei. (AL)