SC Riessersee: Spannung pur im Derby

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Zwei Wochen lang mussten die Eishockeyfans warten, dann kam

es am Freitag zum großen Duell zwischen dem SC Riessersee und dem Erzrivalen

aus Bad Tölz – Erster gegen Dritter. Mehr als 4.500 Zuschauer sahen dabei das

spannendste Derby der Saison.

Dass es am Ende 5:4 (3:1,1:2,1:1) für den SC Riessersee, der

in speziell angefertigten Nostalgie-Trikots auflief, ausging, lag an zwei

kleinen Unterschieden, die das Spiel entschieden: die Chancenverwertung und

Top-Goalie Mark McArthur, der die Tölzer Angreifer zur Verzweiflung trieb. Es

stand bereits 4:1 – Hecker, Höck, Kastner, Galbraith sowie Borzecki hatten

getroffen –, da schlugen die nie aufsteckenden Löwen zweimal zu. Reader in

doppelter Überzahl und Mulock, der ungehindert durch die SCR-Defensive

spazierne konnte, erzielten die Anschlusstreffer und ließen wieder Spannung

aufkommen.

Jener T.J. Mulock wird übrigens nächste Saison zusammen mit

seinem Bruder Tyson aus Essen – Scorerkönig der 2. Liga und in Garmisch gut

bekannt – mit deutschem Pass in der DEL spielen. Wie zu hören war, haben die

Eisbären Berlin das Rennen gemacht.

Das Hin-und-Her im Schlussabschnitt des Derbys wurde erst

durch Josef Franks Treffer zum 5:3 von Erfolg gekrönt – sehr zur Freude der

vielen SCR-Fans. Auch Readers Anschlusstreffer eine knappe Minute vor Spielende

konnte den 13.Sieg in Serie nicht mehr aufhalten. „Ich bin glücklich, dass wir

gewonnen haben. Alles in allem war es ein sehr spannendes Match, eine Werbung

für den Eishockeysport“, zeigte sich Andi Brockmann sichtlich erleichtert.

Anschließend wurde natürlich mächtig gefeiert, was die

Erwartungen für das Sonntagsspiel in Peiting deutlich sinken ließ. Ohne

Petr  Sikora und ab der zehnten Minute

ohne Butzi Mayr beschränkte sich der SC Riessersee auf das Nötigste. Da auch

Peiting aufgrund beschränkter spielerischer Mittel nicht viel zustande brachte,

plätscherte die Partie vor sich hin. Erst als im Mitteldrittel Morris und Huddy

die SCR-Führung durch Self plötzlich in ein 2:1 für die Hausherren drehten,

wachte das Spiel auf. Noch vor der Drittelpause glich Kastner aus, direkt nach

der Pause schoss Schennach die erneute Führung heraus. Heilmans Ausgleich und

eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks gegen Kastner schienen die Partie

wieder in die Hände der Peitinger zu lenken. Die große Chance zum Siegtreffer

hatte jedoch Jade Galbraith. Zwei Minuten vor Spielende scheiterte er mit

seinem Penalty an Varian Kirst. In der Verlängerung sicherte dann Kink den

Zusatzpunkt und den 14.Sieg in Serie für den souveränen tabellenführer aus

Garmisch.

„Ich bin etwas enttäuscht, ich wollte nämlich mehr als einen

Punkt gewinnen. Wir hatten die Möglichkeiten, doch es ist uns nicht gelungen,

unsere Chancen zu verwerten“, trauerte Coach Chyzowski den zwei verlorenen

Punkten hinterher. Der SC Riessersee darf sich hingegen gleich zweimal freuen:

im Jahr 2007 ist man weiterhin ungeschlagen und man hat nun gegen sämtliche

Konkurrenten aus der Oberliga die direkten Vergleiche gewonnen – ein Rekord,

der aller Ehren wert ist. Zudem ist den Werdenfelsern der Platz an der Sonne

kaum noch zu nehmen – zwei Punkte fehlen 

zum endgültigen Vorrundensieg. 

(AL)


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