SC Riessersee: Das Team nimmt Gestalt an

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Von Null auf Hundert in wenigen Tagen: So lautet die Herkulesaufgabe, die Geschäftsführer Ralph Bader beim SC Riessersee derzeit zu bewältigen hat. Nicht nur, dass er die gesamte Organisation, die seit der Insolvenz ein halbes Jahr brachgelegen hat, neu installieren muss, eine Mannschaft braucht er schließlich auch noch. So langsam nimmt der Kader Gestalt an: Fast täglich wird eine weitere Neuverpflichtung bekannt gegeben.



So hat man für das Tor Christian Baader (nicht verwandt mit dem Chef!) aus Duisburg verpflichtet, der bereits früher beim SCR gespielt hat. In der Verteidigung stehen neben den Junioren Sebastian und Benedikt Kastner und Hubert Schöpf die Routiniers Florian Storf, Christian Decker (Regensburg) sowie der erste Überseeimport Neil McCann (Universität Princeton). Noch nicht ganz so gut sieht es im Sturm aus: Neben den etablierten Cracks Buchwieser, Raubal und Mayr sind bis jetzt nur die Junioren Fink, König, Marschall und Saal verpflichtet. Hier setzt man beim SCR, wie schon in der Vergangenheit, große Hoffnung auf den Ex-Profi Murray Heatley, der den Werdenfelsern noch vier gute und billige Collegespieler vermitteln soll.



Nachdem man in den letzten Jahren bei Spielerverpflichtungen eher geklotzt hat, wird nun nur noch gekleckert. „Genau 35000 Euro brutto stehen uns pro Monat für Spielergehälter zur Verfügung,“ gab Bader auf dem Fanstammtisch in Garmisch bekannt. Das Jahresbudget, mit dem der SCR kalkuliert, beträgt 650000 Euro. Damit kann man logischerweise keine großen Sprünge machen. Hauptfinanzier sollen die Zuschauer sein, deren Eintrittsgelder immerhin mit 45 % zur Deckung des Etats beitragen. Angesichts eines Frühbucherrabattes, der den Fans bis zum 6. August eingeräumt wird, hofft Bader auf rund 400 verkaufte Dauerkarten.



Zwar stehen viele Derbys wie gegen München, Rosenheim, Peiting oder Füssen auf dem Spielplan der Oberliga, es erscheint jedoch fraglich, ob die verwöhnten Garmischer Zuschauer auch bei den zu erwartenden Niederlagen dem Team auf Dauer die Treue halten. Trainer Holzmann bat schon vorab um Geduld: „ Wenn man junge Spieler einsetzt, geht man auch das Risiko ein, das eine oder andere Spiel zu verlieren, weil junge Spieler auch Fehler machen. Ich bitte da um Verständnis.“ So wird es bis zum 21. und 22. August dauern, bis man die Spielstärke des neuformierten Teams der Garmischer halbwegs einschätzen kann. Dann kommt es zum ersten Kräftemessen gegen die alten Rivalen aus Bad Tölz und Rosenheim. (an)

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