SC Mittelrhein-Neuwied unterliegt Berliner Schlittschuh Club mit 2:4

Bären basteln am personellen FeinschliffBären basteln am personellen Feinschliff
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Das Spiel des vor Beginn der Partie noch amtierenden Tabellenführers aus Neuwied gegen die Preussen hätte in völlig verschiedene Richtungen verlaufen können. Bereits in der vierten Minute spielten die Gastgeber für 51 Sekunden in doppelter Überzahl und hätten fast sogar gegen nur zwei Berliner spielen können, als der Schläger von Marco Rentzsch zerbrach. Doch der Berliner Kapitän riss einfach einem Gegner das Spielgerät aus der Hand, im folgenden Gerangel wurde das Tor verschoben und Rentzsch konnte sich in aller Ruhe neu ausrüsten. Durch die verpasste Führung der Bären ging das Spiel in eine völlig andere Richtung, denn Rentzsch` Mitspieler zeigten den Gastgebern wenig später, wie man effektiv Überzahl spielt. Als Marc Hemmerich in der 11. Minute auf der Strafbank saß, spazierte Scott Matzka durch die Reihen der Gastgeber und schoss unter der Latte zum 0:1 ein. Noch im ersten Drittel schlugen die Gäste erneut in Überzahl zu, als Brandon Cook den Puck im Slot stehend flach an Marc Gronau vorbei brachte.
Im zweiten Drittel hatte Patrick Czajka zunächst eine sehr große Chance, sein Team noch höher in Führung zu bringen. Die Chancenverwertung war dann auch das einzige, was Preussen-Trainer Andreas Brockmann an seinem Team zu bemängeln hatte. "Wir hätten noch klarer gewinnen können." So verwaltete Brockmanns Team den Vorsprung mehr oder weniger, während sich die Bären die Zähne an der massiven Berliner Abwehr ausbissen. Wenn Torhüter Kai Fischer einmal unsicher wirkte, war sofort einer seiner Vorderleute zur Stelle.
Im Schlussabschnitt erwartete man eigentlich eine Schlussoffensive der Neuwieder, statt dessen machte Berlin alles klar. Stefan Leciejewski verwandelte einen schönen Querpass von Ingo Angermann zum 0:3, nur 19 Sekunden später war Doug Murray zum 0:4 zur Stelle. Damit war das Spiel alerdings nicht ganz erledigt, denn in der 47. Minute erhielt Marco Rentzsch eine Strafe wegen Stockschlags. "Als er Schiedsrichter Naunheim nach dem Grund fragte, meinte der, er habe die Strafe gegeben, weil es schon 0:4 stand", ärgerte sich Andreas Brockmann. Bei einem knapperen Resultat hätte der Unparteiische wohl weiterspielen lassen. Neuwied nutzte die Chance zum 1:4 durch Justin Davis und wenig später war der stark aufspielende Janne Kujala erneut in Überzahl zum 2:4 erfolgreich. In der 53. Minute hätte Kujala um ein Haar erneut getroffen, im Gegenzug versäumte wieder Patrick Czajka eine große Chance zur vorzeitigen Entscheidung, wieder hätte die Partie in beide Richtungen kippen können. Am Ende blieb es beim 2:4, obwohl die Gastgeber noch ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten. Trainer Fred Carroll war nach dem Spiel nicht sehr amüsiert: "Wir haben keine gute Arbeit abgeliefert und hatten nicht genug Durchsetzungsvermögen. Wir haben heute viel von einer erfahrenen Mannschaft gelernt." Kollege Brockmann war bis auf die Chancenverwertung sehr zufrieden.
Alexander Brandt

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