Rumpfkader der Revierlöwen gegen Tabellenführer und Schlusslicht

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Zwei Begegnungen am jetzigen Wochenende und somit ein "volles Programm" stehen den Revier Löwen Oberhausen bevor. Heute stellt sich der überlegende Tabellenführer der Oberliga Nord-Ost fünf Tage nach dem 1:6 bei den Dresdener Eislöwen schon zum Rückspiel in der Emscher-Lippe-Halle vor. Zwei Tage später steht hingegen das wichtige Spiel beim Schlusslicht Bayreuth Tigers an.

Fernab vom Sportlichen traf gestern die traurige Nachricht vom Rückzug vom Spielbetrieb des ERC Hassfurt ein, was für die Revier Löwen Oberhausen neben dem Wegfall der Einnahmen für das für den 17.12.2004 angesetzte Heimspiel gleichzeitig das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt bedeutet, da Hassfurt als Absteiger in den Landesverband feststeht. Da sämtliche Punktspiele der Hassfurt Sharks aus der Wertung genommen werden, rückt die Mannschaft um Kapitän Lars Gerike in der Tabelle sogar um einen Platz auf Rang 8 vor und liegt nun nur drei Punkte hinter dem sechsten Tabellenplatz, der die Teilnahme an der sportlich anspruchsvollen Meisterschaftsrunde der Oberligen bedeuten würde. Doch mit dem jetzigen Zwischenstand kann man die Leistung der Mannschaft in der laufenden Saison als Aufsteiger ohne Kontingentspieler nicht hoch genug einschätzen. Nach den Abgängen von Gordon Kopp, Daniel Henze, Rene Cobe und Sven Gotzsch steht der sportlichen Leitung um Trainer Markus Scheffold sowieso nur noch ein Rumpfkader zur Verfügung, der bisher noch von größeren Verletzungen verschont geblieben ist. Doch gerade bei einer Überlastung der Leistungsträger sind derartige Rückschläge fast programmiert. So erlitt Stürmer Torsten Kunz bei Spiel in Dresden eines Faserriss am hinteren Kreuzband und fällt etwa vier Wochen aus. Somit stehen den Revier Löwen ohne weitere Ausfälle gerade mal sechs Verteidiger und acht Stürmer zur Verfügung. Der Ruf nach Verstärkungen erstickt aber im Hinblick auf die bitteren Geschehnisse in Hassfurt, Herne und die zumeist leeren Ränge und blanken Werbebanden im Sportparadies Gelsenkirchen. Nachdem es den Verantwortlichen der Revier Löwen nicht gelungen ist, in der aktuellen Spielzeit nennenswerte neue Sponsoren an den Verein zu binden, hofft man auf Synergieeffekte bei einer möglichen positiven Beantwortung der "Hallenfrage". Hierzu findet am kommenden Donnerstag ab 16.00h parallel zur stattfindenden Ratssitzung eine Demonstration für den Eishockeystandort Oberhausen statt, die den Entscheidungsträgern vielleicht auch entsprechend der Teilnehmerzahl als Hinweis dienen wird, welches Fassungsvermögen so eine Eishalle in Oberhausen in etwa benötigen wird. Gegen den Tabellenführer erwarten die Löwen wieder etwa 500 Zuschauer in der Emscher-Lippe-Halle, bei denen man sich fünf Tage zuvor bis auf einen "Dreifachschlag" im Mitteldrittel ganz gut hielt, bevor es nach Bayreuth geht. Neben dem Wiedersehen mit Haßfurter Freunden auf Fanebene stellen sich am Sonntag zwei Neuzugänge bei den Gastgebern vor. An der Bande coacht seit dieser Woche das Bayreuther Urgestein Anton Doll für den geschassten Joe West, während der DEL-erfahrene Torwart Martti Hirvonen zwischen den Pfosten seinen Mann stehen wird. Sicher wird das Schlusslicht ein anderes Bild wie im Hinspiel abgeben, als auch noch nicht Stürmer Tom O'Grady in den Reihen der Wagnerstädter stand. (mr)


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