Rückkehrer wurde zum Matchwinner

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim besiegten am Sonntag Abend vor 1660 Zuschauern die Heilbronner Falken mit 3:2. Mit einem Mini-Kader mussten die Hausherren das Topspiel gegen die Heilbronner bestreiten. Die Starbulls mussten auf Matthias Bergmann, Todd Wetzel, Maxi Huff und auch noch kurzfristig auf Andi Schneider verzichten, so dass nur vier etatmäßige Verteidiger zur Verfügung standen. DNL-Spieler standen nicht zur Verfügung, da sie noch am Vormittag in Berlin im Einsatz waren. Auf der anderen Seite konnten die Gäste mit vier Sturmreihen antreten, was gegen die großartig kämpfenden 14 Rosenheimer Feldspieler allerdings zu wenig war.

Die erste Chance der Grün-Weißen hatte in der vierten Minute Uli Drechsler mit einem versuchten Bauerntrick. Zwei Minuten später klappte es für den sehr fleißigen Drechsler dann doch mit dem Treffer zum 1:0, als er nach einem Gestochere vor dem gegnerischen Kasten die Scheibe auf die Kelle bekam und aus zentraler Position abstaubte. In der zehnten Minute musste Andreas Paderhuber auf die Strafbank und die Falken zogen ein sehr gutes Powerplay auf. Brandgefährlich wurde es für Rosenheim immer wieder nach Schlagschüssen von Thomas Vogl und den Möglichkeiten des sehr agilen Jean-Francois Caudron und Andrej Kovalev.

Das zweite Drittel war nicht unbedingt die beste Zeit für die Gastgeber. In der 24. Minute verpasste Christian Gegenfurtner den Puck in der neutralen Zone, Caudron war auf und davon, doch SBR-Torhüter Olli Häusler konnte in dieser Situation den Ausgleich noch verhindern. Machtlos war er jedoch in der 26. Minute bei einer numerischen Überlegenheit der Heilbronner: Sieben Sekunden der Strafzeit gegen Paderhuber waren gerade abgelaufen, da fälschte Kovalev direkt vor Häusler stehend einen Schlagschuss von Vogl ab. Und es kam noch schlechter für die Chyzowski-Schützlinge: Im Rosenheimer Überzahl bediente John Spoltore den blitzschnellen Caudron, der Häusler zum 2:1 für die Schwaben überwand. In der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts rannten die Starbulls zwar auf das Gehäuse von Danny aus den Birken an, die Scheibe fand aber nicht den Weg ins Tor.

Die Wende in diesem Spiel brachte in der 44. Minute Bobo Kühnhauser, der mit einem satten Schuss durch die Schoner des Heilbronner Keepers den Ausgleich markierte. Und nur 72 Sekunden später gingen die Oberbayern sogar in Front: Einen Schlagschuss von Gegenfurtner konnte aus den Birken nur abprallen lassen, Rückkehrer Christoph Koziol – stand erstmals in dieser Saison bei einem Punktspiel zu Hause wieder auf dem Spielberichtsbogen - bekam die Scheibe auf die Kelle und sorgte so für den 3:2-Vorsprung seiner Farben. In den darauffolgenden 15 Minuten mussten die Rosenheimer und ihre Anhänger noch kräftig um den ersten Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top 5 der Oberliga-Tabelle zittern, umso größer war dafür die Freude nach der Schlusssirene.

Trainerstimmen:

Rico Rossi (Heilbronner Falken): Ein großes Lob geht zuerst an den Schiedsrichter, der das Spiel jederzeit kontrollierte. Es war ein gutes Spiel zweier Topmannschaften, das keinen Verlierer verdient hat.

Ron Chyzowski (SBR): Wir hatten bisher gegen alle Topmannschaften gut gespielt, jetzt haben wir endlich gewonnen. Wir hatten vor dem Gegner Respekt, trotz einem 1:2-Rückstand haben wir ein super Spiel gemacht. Am Schluss haben 15 Leute mit dem grünen Trikot mit viel Herz und viel Stolz gespielt. Die Mannschaft und ich haben uns sehr über dieses tolle Comeback von Christoph Koziol gefreut.

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