Rote Teufel zweimal gegen Oberhausen im Einsatz

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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An diesem Wochenende absolvieren die Roten Teufel Bad Nauheim ihre letzten beiden Testspiele vor der am 16. September beginnenden Oberliga-Punktrunde. Gegner ist in beiden Partien Ligakonkurrent Revierlöwen Oberhausen, zunächst tritt man am Freitag auswärts an (Beginn in der Gelsenkirchener Emsche-Lippe-Halle ist 20 Uhr), zwei Tage später gastiert der ehemalige DEL-Club zum Rückspiel im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion (Beginn 19 Uhr). Die Oberhausener waren letzte Woche in aller Munde, als das "Freundschaftsspiel" gegen den Regionalligisten Herner EG in der 33.Minute aufgrund einer Massenschlägerei abgebrochen wurde. Unter dem Strich standen bei diesem Skandalspiel fast 500 Strafminuten auf dem Spielberichtsbogen, wobei es fünf Matchstrafen gegen die Revierlöwen und derer vier gegen Herne gab. Besonders hart traf es dabei den Oberhausener Lars Gerike, der in Personalunion die Geschäftsstelle der Ruhrstädter leitet und vom Schiedsrichter als Mit-Verursacher der Rauferei ausgemacht wurde. Er wird in den Spielen gegen die Roten Teufel auf jeden Fall fehlen sowie möglicherweise auch beim Saisonstart nächste Woche. Zumindest am Freitag werden aufgrund der Sperren auch die anderen vier involvierten Revierlöwen nicht auflaufen können, so dass der unter der Woche getätigte Neuzugang personell natürlich gut tut: der frühere Kaufbeurer Stefan Schaidnagel, der noch vor zwei Wochen dem Team den Rücken kehrte, steht ab sofort doch zur Verfügung. Darüber hinaus ist man an der Verpflichtung der früheren Duisburger Routiniers André Grein und Marc Garthe dran, so dass die Mannschaft noch lange nicht ihr endgültiges Gesicht hat.

Ganz anders sieht es hingegen bei den Roten Teufeln aus, die schon sehr frühzeitig den Kader komplett hatten, aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle jedoch noch nicht einmal komplett spielen konnten. Auch am Wochenende wird ein Akteur fehlen: Johannes Saßmannshausen bekam beim Match letzten Sonntag gegen Stuttgart einen Schlagschuss auf den rechten Knöchel und hat vom Teamarzt eine Woche Bewegungsverbot bekommen. Aller Voraussicht nach erstmals auflaufen werden hingegen Verteidiger-Neuzugang Josh Barker sowie Neu-Mittelstürmer Oliver Hackert, so dass RT-Coach Thomas Barczikowski Alternativen zur Verfügung stehen. "Das wird in einer langen Saison öfter mal vorkommen, so dass wir auch solche Situationen testen können. Bislang hat das ja auch recht ansehnlich geklappt", ist der Coach mit der bisherigen Vorbereitung insgesamt zufrieden. "Lediglich im Defensivspiel müssen wir konsequenter werden. Die Spieler müssen aggressiver in die Zweikämpfe gehen und müssen im eigenen Drittel die Übersicht bewahren. Das Offensivspiel hingegen klappt schon sehr ordentlich, die 17 erzielten Treffer in vier Spielen belegen dies", so der frühere Stürmer. Für ihn und seine Mannschaft gilt es, nach zwei tollen Auftaktsiegen gegen Neuwied und einer kanadischen College-Auswahl sowie nach zwei eher ernüchternden Partien in Neuwied und gegen Stuttgart die Kurve wieder nach oben steigen zu lassen. "Inzwischen wurde das doch recht harte Training auf ein Normalmaß herunter geschraubt, und ich denke mal, dass die Spieler gegen Oberhausen wieder topfit antreten können, nachdem sie am letzten Wochenende in wenig platt waren", so Barczikowski weiter. Spätestens nach dem Sonntags-Heimspiel gegen die Revierlöwen wird man wissen, wo das Team für den Auftakt nächste Woche bei Top-Favorit Ravensburg stehen wird.

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