Rote Teufel unterliegen in Halle

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Erste Niederlage im dritten Saisonvorbereitungsspiel: Mit 5:2 (1:1, 0:0, 4:1) verloren die Roten Teufel Bad Nauheim das Match bei den Saale Bulls Halle. Eine mehrstündige Fahrt in den Knochen steckend, nachdem man erst am frühen Nachmittag und einer morgendlichen Trainingseinheit aus dem tschechischen Slany zur gut 300 Kilometer langen Fahrt an die Saale aufgebrochen war, zollte man im dritten Spiel innerhalb von nur vier Tagen kräftemäßig Tribut und ließ den Gegner im ersten Drittel weitestgehend gewähren. Die gastgebenden Saale Bulls, die sich nach der letzten Saison freiwillig aus der Oberliga zurückgezogen hatten, wollten den gut 500 heimischen Fans etwas anbieten, was zunächst auch gelang.

In der sechsten Minute erzielte Hruby folgerichtig das 1:0, nachdem die Hausherren eine leichte Dominanz im Spiel nach vorne entwickelten. Die Roten Teufel wirkten eher behäbig, was angesichts der harten Trainingswoche aber auch nur allzu verständlich war. Dennoch wollte man sich natürlich beim klassentieferen Gegner nicht blamieren und zog im Laufe der Partie noch einmal alle Register. Immer besser kamen die Wetterauer ins Spiel und zum 1:1-Ausgleich durch Baldys in der 19. Spielminute, mit dem man anschließend auch in die erste Pause ging. Der zweite Abschnitt hatte nicht viel mehr Höhepunkte zu bieten, einzig in Überzahl kamen die Hessen zu einigen Möglichkeiten, die Pascha im Tor der Ostdeutschen aber vereiteln konnte. Die Roten Teufel hatten das Geschehen mehr oder minder im Griff, sie taten allerdings nur das Notwendigste, um den Gegner in Schach zu halten. Man wartete auf Konter, die sich jedoch zu selten ergaben, so dass das Spielgeschehen ein wenig dahinplätscherte. Gegen Ende des Mitteldrittels sahen sich die Hessen einige Male in Unterzahl, letztendlich überstand man diese Situationen aber schadlos, so dass es nach einem torlosen Abschnitt mit 1:1 in die Kabine ging.

Mit einer Hypothek ging es in die letzten Minuten in die Partie, denn Halles Routinier und Ex-DEL-Profi „Jay-Jay“ Kasperczyk markierte kurz nach Wiederanpfiff das 2:1 für die Hausherren mit einem Handgelenkschuss in den Winkel, bei dem EC-Goalie Alexander Wagner, der wie in den beiden bisherigen Partien absprachegemäß in der 30.Minute Boris Ackers ablöste, machtlos war. Die Hessen liefen dem Rückstand nun hinterher, allerdings machten sich die kräftezehrenden Einheiten des Trainingslagers sowie die beiden intensiven Vorbereitungspartien immer mehr bemerkbar. Als in der 46. Minute André Mangold auch noch wegen eines Fouls in die Kühlbox musste, war es eine Minute später Halles Fadrny, der in Überzahl das 3:1 für die Saale Bulls markierte. Die Gäste machten jetzt Druck, um den Rückstand noch irgendwie umzubiegen, es bedurfte aber erst einer Zwei-Mann-Überzahl, ehe Barta in der 53. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Die Gäste waren dran, schwächten sich aber durch Strafzeiten selber. Eine solche nutzte erneut Kasperczyk in der 55. Minute zum 4:2 für die Saale Bulls, was die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren war. Bad Nauheim probierte noch einmal alles, schlussendlich brachten die Ostdeutschen, deren Kader trotz Oberliga-Verzichts weitestgehend zusammengeblieben ist, den Spielstand über die Zeit und konnten kurz vor Schluss durch Fadry mit einem Empty-Net-Goal gar das 5:2 markieren. „Dieses Resultat ist kein Beinbruch. Es waren harte Trainingstage, und die Jungs haben es in den Spielen gegen Risuty und Slany gezeigt, dass sie durchaus eine gewichtige Rolle diese Saison spielen wollen. Heute war die Luft einfach raus“, so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreiten die Roten Teufel zuhause am kommenden Freitag, 18. September, ab 19.30 Uhr gegen den letztjährigen DEL-Club EV Duisburg, was gleichzeitig die Heimpremiere der neuen Spielzeit sein wird.

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Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Eisbären Regensburg Regensburg
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