Rote Teufel siegen bei den roten Bullen

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Die Partie begann zunächst sehr verhalten, es entwickelten sich im ersten Abschnitt hüben wie drüben kaum Torchancen. Man merkte deutlich, dass die Punktrunde kurz vor der Tür steht, so dass sich jeder ein wenig zurücknahm. Zudem mussten beide Seiten mit Ausfällen zurechtkommen, was zwangsläufig Umstellungen nach sich zog. Halle eröffnete in der 4. Minute durch einen zaghaften Versuch des Ex-Teufels Sebastian Lehmann, was ohne Probleme für EC-Goalie Markus Keller blieb, auf der Gegenseite traf Kevin Lavallee in aussichtsreicher Position nur den Pfosten (5.), Schwab verzog vor Bulls-Keeper Wolfermann (12.). In der Folgezeit des ersten Abschnittes waren beide Teams vornehmlich darauf bedacht, hinten dicht zu machen. Dies war ohnehin die Marschroute bei den Hessen, die gegen Dresden und Selb hinten zu anfällig waren, was im vorletzten Test an diesem Abend abgestellt werden sollte. Torlos ging es somit nach einem schnellen ersten Drittel (27 Minuten brutto) ohne Strafzeiten und ohne viele Unterbrechungen in die erste Pause.

Womöglich wäre das Match auch im Mittelabschnitt so fortgeführt worden, doch wie aus dem Nichts legten die Gastgeber nach einem Konter in der 23. Minute durch Grass auf 1:0 vor. Bei seinem strammen Schlagschuss war Keller die Sicht verdeckt, so dass er keine Abwehrchance hatte. Die Kurstädter mussten somit mehr für das Spiel nach vorne tun, und es entwickelte sich eine interessante Partie. Dieses 1:0 war der berühmte Treffer, der einem Spiel manchmal guttut. Halle hielt seinen Kasten trotz Chancen der Gäste sauber, auch der Pfosten half den Sachsen-Anhaltern in der 27. Minute abermals nach einem Schuss von Tobias Schwab. Zwei Strafzeiten auf beiden Seiten störten anschließend ein wenig den Spielrhtyhmus, so dass die Partie mit dieser knappen Führung in die Pause zu gehen schien. Die Roten Teufel waren bis zur letzten Sekunde aber hellwach, so dass Michel Maaßen 45 Sekunden vor dem zweiten Pausentee den wichtigen 1:1-Ausgleich markieren konnte. Sein Schuss traf abermals das Gestänge, diesmal sprang das Hartgummi aber über die Linie anstatt zurück ins Feld.

Im letzten Drittel spielten es die Hessen mehr als clever: man ließ die Saale Bulls anrennen, die sich dadurch etwas mehr Spielanteile verschaffen konnten. Die EC-Defensive inklusive Goalie stand aber sicher und man lauerte auf Konter. Man nahm in der 52. Minute aber auch gerne ein Überzahlspiel, als Halles Thiede in die Kühlbox musste, was Kapitän Lanny Gare mit einem abgefälschten Schuss nach einem Baum-Blueliner zur 2:1-Führung für die Gäste verwertete. Die Hausherren drängten nun, und es gab wie beim Fight zwischen Maaßen und Thiede sogar einiges an Emotionen, letztendlich behielten die Kurstädter aber das Heft in der Hand. In der letzten Minute nahmen die Bulls ihren Goalie vom Eis, was Schwab mit einem Treffer ins leer Tor zum 3:1-Endstand für die Roten Teufel bestrafte. Am Sonntag kommt es ab 19.00 Uhr zum Rückspiel im Colonel-Knight-Stadion, was gleichzeitig den letzten Test vor der am Freitag beginnenden Punktrunde bedeutet.

Unterdessen wurden in Landshut die Partien der zweiten DEB-Pokalrunde ausgelost: der EC Bad Nauheim trifft hierbei zuhause am 16. November auf die Lausitzer Füchse aus der 2.Liga. Für Fred Carroll und Lanny Gare wird dies sicherlich ein ganz besonderes Highlight werden, waren sie beide gemeinsam in Weißwasser unter Vertrag und können somit gegen ihren Ex-Club vor heimischen Publikum das Viertelfinale in Angriff nehmen.

Tore: 1:0 (22:32) Grass (Moallim), 1:1 (39:15) Maaßen, 1:2 (51:43) Gare (5-4), 1:3 (59:50) Schwab (ENG). Strafen: Halle 6, Bad Nauheim 10.Zuschauer: 450.


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