RLO-Publikumsliebling Wallinheimo auf Ratinger Eis

Sinuhe Wallinheimo wird noch einmal für die Revier Löwen Oberhausen auflaufen. (Foto: RLO-Revival)Sinuhe Wallinheimo wird noch einmal für die Revier Löwen Oberhausen auflaufen. (Foto: RLO-Revival)
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Die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Kaders wären vor nicht allzu langer Zeit als unrealistisch deklariert worden. Neben dem Finnen Mika Arvaja hat sein Landsmann, Torhüter Sinuhe Wallinheimo, seine Teilnahme zugesichert. Wallinheimo kam vom Zweitligisten Neuwied in die Centro-Stadt, um sein Glück in der DEL zu versuchen. Sowohl spielerisch – neun Shutouts in der Play-off-Saison - als auch persönlich entwickelte sich „Walli“ in Rekordzeit zum Publikumsliebling der Oberhausener. „Mittlerweile ist Walli in der Politik aktiv. Wir sind völlig aus dem Häuschen, dass er tatsächlich am Revival teilnimmt. Immer wieder hörte man die Nachfrage, ob denn auch Wallinheimo zum Spiel käme. Wirklich dran geglaubt hat wohl niemand“, heißt es aus Orga-Kreisen.

Zudem wurde ein Name auf die Kaderliste gesetzt, der wohl in ganz Eishockeydeutschland bekannt sein dürfte. Peter Draisaitl wird beim RLO-Revival auf der Oberhausener Trainerbank stehen. Berühmt wurde er durch seinen Penalty bei Olympia 1992 im tragischen Viertelfinal-Aus gegen Kanada, als der Puck auf der Linie liegen blieb. Für Oberhausen war er sowohl als Spieler als auch als Trainer aktiv.

Rene „Bonsai“ Scholz wird – wie in alten Zeiten – als Betreuer hinter der Bande sein. Er wird noch Verstärkung bekommen, das darf bereits verraten werden. Ebenso bekommt Draisaitl den ein oder anderen für Oberhausener bekannten Co-Trainer an die Hand. Hier müssen sich die Fans nicht mehr lange gedulden, bis die genauen Planungen bekannt werden – das gleiche gilt für die letzten Bekanntmachungen bei aktiven Spielern.

Eine Zwischenbilanz lässt ein wenig Stolz der Organisatoren zu. Zum jetzigen Zeitpunkt sind über 350 Karten im Vorverkauf der Oberhausener verbucht. Das liegt über dem Zuschauerschnitt aus den aktiven Zeiten in Gelsenkirchen. Fast 60 extra angefertige Fantrikots wurden verkauft. Es liegen knapp 60 Anmeldungen für den Shuttlebus vor. „Dieses ganze Event hat unvorhersehbare Ausmaße angenommen“ gibt Mitorganisatorin Jennifer Bügers zu. „Aber wir schlagen uns den Umständen entsprechend hervorragend. Ich bin sehr stolz auf dieses Organisationsteam, insbesondere, wenn man bedenkt, dass viele Außenstehende an der Ausrichtung des Spiels gezweifelt haben.“

Unter www.revierlöwen.de gibt es alle benötigten Infos, insbesondere auch die Möglichkeit, sich für den Shuttlebus anzumelden, der um 13.30 Uhr in Oberhausen in Richtung Ratingen starten wird.

Um 14 Uhr wird am Ratinger Sandbach bereits für das leibliche Wohl gesorgt sein, um 15.00 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung, bis dann um 16 Uhr beide Mannschaften den Fans vorgestellt werden. Erstes Bully ist um 17.30 Uhr, auf das die Eishockeywelt wohl seit Monaten wartet. Nach dem Spiel erfolgt die Versteigerung der Spielertrikots und es wird gemeinsam gefeiert. Um 23.00 Uhr werden die Oberhausener mit dem Shuttlebus zurück in die Heimat fahren, wo in der „Distel“ für die Unersättlichen die Party weiter geht.

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