Riessersee lädt zur Gala ein

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Man schrieb das Jahr 1981. Im Vorjahr war der MERC Meister geworden, nachdem der SC Riessersee über lange Zeit hinweg die Tabelle angeführt hatte. Nun starteten die Garmisch-Partenkirchner eher als Außenseite in eine neue Saison, in die erste mit Play Offs. Die Riesserseer wurden Erste nach der Doppelrunde und starteten mit Heimvorteil in die Entscheidungsspiele.

Die erste Hürde hatten die Jungs um Trainer Dr. Jano Starsi bereits genommen, da musste wegen eines Skandals in Duisburg neu gestartet werden. Auf diese Weise kam es nicht mehr zum Duell der Bayern gegen Mannheim, das von vielen mit Spannung erwartet worden war. Reine Spekulation, aber die Chancen sahen diesmal besser aus für den SCR.

Füssen, Berlin und Düsseldorf sollten auf dem Weg zum Titel bezwungen werden. Es kam zu einem richtigen Endspiel unter der Zugspitze. Die Fans standen Schlange vor den Kassen, das Stadion war ausverkauft, die Stimmung riesig.

Düsseldorf und Riessersee, das waren auch die beiden Weltklasse-Torhüter Helmut de Raaf und Vlado Dzurilla. Das waren Cracks auf beiden Seiten, die sich nichts schenkten. Und das war letztendlich ein überglücklicher SC Riessersee, der mit 7:4 den Titel einfuhr. Unvergesslich die Feier auf dem Eis, unvergessen auch die fairen Düsseldorfer Fans, die mit den Gewinnern feierten. Die Düsseldorfer waren die sympathischsten, fairsten und fröhlichesten Vizemeister, die man sich wünschen konnte. Seither existiert eine Fan-Freundschaft zwischen den beiden Clubs.

Franz Reindl war einer jener Spieler, die damals Großes leisteten. Heute ist er sportlicher Direktor beim DEB, seinem Heimatverein aber immer noch mit dem Herzen verbunden. Nun sorgt Reindl dafür, dass zum 25. der damaligen Meisterschaft alte Zeiten auferstehen. Er tut das nicht nur wegen der Erinnerung an damals, sondern auch in Hinblick auf die Zukunft. Im Gespräch mit Hockeyweb betont er, dass er in seinem Heimatort Reklame machen will für den, nicht nur in seinen Augen, schönsten Mannschaftssport der Welt. Auch wenn der SCR derzeit nicht oben mitspielt bei den Großen, hier wird immer noch solide Nachwuchsarbeit geleistet und aus eigenen Reihen kommt so manches große Talent.

Wer Programm und Gästeliste liest, weiß, dass die Gemeinde Schirmherr ist über eine Aktion, die sicherlich auch Eishockey-Fans von auswärts anlocken könnte.

Franz Reindl und seine Mitstreiter haben ein eigenes Organisationskomittee gegründet und lange organsiert für diesen Samstag, 16. September. Es gibt ein ganztägiges Rahmenprogramm auf dem Richard-Strauß Platz. Ab 11 Uhr laden die ehemaligen Eishockeyspieler, darunter auch Ferdinand Strodl und Richard Hörr, zu einem Kinderprogramm, zur Tombola, zur Musik mit dem Radio Oberland ein.

Im Foyer des Kongresshauses

zeigt das Deutsche Eishockey Museum Augsburg historische Bilder und Medien, es gibt eine BMW-Ausstellung mit Gewinnspiel, Küppersbusch zeigt Küchen gemeinsam mit dem Reindl Küchestudio. Die SCR-Fan Clubs stellen sich vor.

Um 18 Uhr beginnt die Gala im Kongresszentrum. Über 500 geladene Gäste werden erwartet aus Politik und Sport. Auf der Liste stehen nicht nur die Spieler der Mannschaft von 1981 und der neun weiteren Meisterteams von 1978, 1960, 1950 und früher, sondern auch die Juniroen-, Jugend-und Knabenmeister von 80/81, und aus der DEG-Vizemeistermannschaft.

Die Moderation hat Gerd Rubenbauer übernommen. Wolfi Hostmann assistiert.

Eingeladen sind unter anderem: Rosi Mittermeier, Christian und Felix Neureuther, Maria Riesch, Martina Glagow, Magdalena Neuner, Stefan Glowacz, Uwe Krupp, Xaver Unsinn, Alois Schloder, Erich Kühnhackl, Udo Kiessling, Corinna Halke, Mike Daski, Jupp Kompalla, Dietmar und Daniel Hopp, Joschi Golonka, Xaver Hofmann, Gerd Rubenbauer, Fritz von Thurn und Taxis, Ulf von Mahlberg, Ralf Krüger. Besonders gern gesehener Gast ist die Witwe des unvergessenen Vlado Dzurilla. Der damalige Torwart , der mit 52 Jahren gestorben ist, lebt unvermindert weiter in den Gedanken seiner Freunde. Er war nicht nur ein Sportler der Extraklasse, er war auch ein Mensch, der jeden in seinen Bann zog durch seine Freundlichkeit. Und er war der einzige, der mit dem Rad fahren durfte, während seine Mannschaftskollegen joggten. Dzurilla besaß ein paar Kilos zuviel und laufen wäre nicht gut für die Gelenke gewesen. Auch Franz Reindl bekommt Glanz in die Augen, wenn er von Vlado erzählt. Wie Helmut de Raaf, der mit dem damaligen Kontrahenten später gut befreundet war. An Dzurilla wird man denken bei der Gala, es gibt sicherlich so manche Geschichte über ihn zu erzählen.

Karten in limitierter Auflage gibt es noch über

www.vivalpin-eventagentur.com oder 08821/ 9430323

Angelika von Bülow

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Dienstag 20.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb
Freitag 23.04.2021
Selber Wölfe Selb
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb